„Das wirkt nicht durchdacht!“

Ex-Liverpool-Star Jamie Carragher hat seine Kritik an der Transferstrategie der „Reds“ rund um Alexander Isak verschärft – und zeigt sich zunehmend irritiert über das Vorgehen seines Ex-Klubs.

Trotz eines abgelehnten Angebots in der vergangenen Woche hält sich das Gerücht um ein weiteres Angebot für den schwedischen Top-Stürmer hartnäckig.

Carragher: „Das fühlt sich einfach nicht richtig an“

Bei „The Overlap“ zweifelte Carragher offen an der Logik hinter dem Liverpool-Vorgehen – vor allem vor dem Hintergrund, dass mit Hugo Ekitike bereits ein Stürmer verpflichtet wurde.

„Er wäre ein großartiger Transfer, aber aus Fansicht will ich nicht, dass Liverpool 150 Millionen Pfund für Isak ausgibt“, so Carragher. „Es ist etwas seltsam daran, dass Liverpool einen Stürmer kauft – und dann einen zweiten, noch teureren holen will. Das wirkt nicht durchdacht.“

Carragher kritisiert auch Isak selbst und dessen Timing: „Warum sagen er oder sein Berater nicht schon vor Monaten bei Newcastle Bescheid, dass sie wegwollen? Jetzt wirkt alles etwas chaotisch.“

Newcastles Alexander Isak (25) will zu Liverpool

Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

Viele Fans sehen Ekitike als flexiblen Offensivspieler, der auch auf dem Flügel spielen kann. Carragher widerspricht: „80 Millionen sind zu viel für einen Backup. Wo soll Ekitike denn Minuten auf seiner Position bekommen, ohne ihn irgendwo links reinzuschieben?“

Auf X zieht er den Vergleich zu anderen Top-Stürmern: „Wenn du einen Top-Stürmer hast – wie Isak, Haaland oder Kane – ist es schwer, einen starken Backup zu halten. Die Spurs hatten nie Ersatz für Kane, City musste Alvarez abgeben, weil sie ihn nicht zufriedenstellen konnten.“

Mit Blick auf Neuzugang Florian Wirtz und den hohen Investitionsbedarf im Angriff meint Carragher: „Ja, wir müssen noch mehr Offensivspieler holen – aber das hier fühlt sich nicht wie ein durchdachter Plan an.“

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