Arsenal steht im Champions-League-Finale. Die „Gunners“ haben nach dem 1:1 im Hinspiel Atlético Madrid im Rückspiel 1:0 besiegt und ziehen somit erstmals seit 20 Jahren wieder ins Endspiel der Königsklasse ein (30. Mai in Budapest). Eine Szene wird nach Abpfiff bei „Amazon Prime“ aber noch detailliert diskutiert.
55. Minute: Nach einem Vorstoß über rechts kommt der Ball zu Griezmann, der aus 14 Metern druckvoll mit rechts abschließen kann. Raya ist aber zur Stelle und wehrt den Ball zur Seite ab. Im Nachgang versucht es Griezmann nahe der Grundlinie erneut und wird von Calafiori gefoult. Glück für Arsenal, dass dem Ganzen ein Stürmerfoul vorangegangen ist, sonst wäre hier ein Elfer fällig gewesen. Marc Pubill hält zuvor gegen Arsenal-Innenverteidiger Gabriel den Fuß drauf, der Brasilianer fällt daraufhin direkt zu Boden.
Für Matthias Sammer (55) zu theatralisch. Das Urteil des TV-Experten: „Gabriel sollte sein Trikot dem Schiedsrichter heute schenken, weil auch an der Seitenlinie eine Situation war, da war kaum Kontakt, da schmeißt er sich hin. Er hat wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht, aber so als Fußballliebhaber ging er mir auch ein bisschen auf den Keks. Er fiel sehr leicht.“
Champions League: Deutliche Sammer-Worte!
Für die „Gunners“ war es sehr wichtig, dass der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert in der Situation auf Foul entschieden hat. Das Hinspiel endete 1:1, ein Tor hätte den „Colchoneros“ gereicht, um es in die Verlängerung zu schaffen.
Im Fokus der Sammer-Kritik: Gabriel (28)
Dazu kam es aber nicht mehr. Arsenal rettete das knappe 1:0 (Saka erzielte in 44. Minute den Siegtreffer) über die Zeit und steht im Champions-League-Finale. Dort trifft der Premier-League-Tabellenführer entweder auf den FC Bayern oder PSG. Nach dem wilden 5:4 im Hinspiel treffen die beiden Giganten-Klubs am Mittwoch im Rückspiel erneut aufeinander (21 Uhr/hier im SPORTBILD.de-Liveticker).

