Glanzlos, aber durch! Bayer Leverkusen stolpert mit einem müden 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus ins Achtelfinale der Champions League. Weil die Werkself das Hinspiel in Griechenland mit 2:0 gewann, reicht der Nullnummer-Abend zum Weiterkommen.
Doch jetzt wird’s richtig heiß! Im Lostopf für die Runde der letzten 16 wartet ein Mega-Kracher: Entweder kommt es zum deutschen Duell mit den Bayern – oder Leverkusen muss gegen England-Tabellenführer Arsenal ran.
Brisant: Sollte es zum Duell mit dem Rekordmeister kommen, würde Bayer binnen fünf Wochen gleich viermal auf die Münchner treffen – in Liga, Pokal und Königsklasse. Ein Hammer-Programm!
Gegen Piräus reicht beinahe ein Schaulaufen. Den Griechen fehlt die Qualität, Bayer die letzte Risikobereitschaft. So verkommt das Spiel zu einer doch recht ereignisarmen Königsklassen-Partie. Die beste Chance hat Leverkusen-Star Alejandro Grimaldo (30) nach 62 Minuten.
Der Spanier ist nach einem Doppelpass mit Poku links im Strafraum durch und knallt den Ball aus spitzem Winkel an die Latte. Auch Knipser Patrik Schick (30) hat nach wenigen Minuten die Führung auf dem Fuß, sein Lupfer kullert jedoch neben das Tor (6. Minute). Zuvor köpft der Tscheche bereits knapp vorbei (4.).
Leverkusen-Sorgen um Ibrahim Maza
Leverkusen locker weiter – aber mit Sorgen um einen der besten Bayer-Profis. Ibrahim Maza (20) wird in einem Zweikampf von Piräus-Verteidiger Rodinei erwischt und muss in der 56. Minute ausgewechselt werden. Er zeigt an, dass er Schmerzen am Oberschenkel hat und geht sofort in die Kabine.
Offen, ob der Edel-Techniker länger ausfällt. Auch Lucas Vazquez (34) muss in der 77. Minute angeschlagen vom Platz. Zunächst feiert Leverkusen jedoch den neunten Einzug ins Achtelfinale der Champions League.
