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Endlich erlöst!

Bayer Leverkusen feiert am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase den ersten Heimsieg – und der hat es in sich. Mit einem klaren 3:0 gegen den FC Villarreal macht die Werkself die Play-off-Teilnahme perfekt. In der nächsten Runde wartet entweder Borussia Dortmund oder Olympiakos Piräus, die endgültige Entscheidung fällt bei der Auslosung am Freitag (12 Uhr) in Nyon.

Nach zuvor drei sieglosen Königsklassen-Partien (zwei Remis, eine Niederlage) war der Druck groß. Doch Leverkusen nutzte die Gunst der Stunde – auch weil die Spanier längst raus waren. Villarreal hatte vor dem Spiel nur einen Punkt, keine Chance mehr aufs Weiterkommen und reiste mit gerade einmal 60 Fans an. Trainer Marcelino (60) rotierte kräftig, wechselte achtmal im Vergleich zum 0:2 gegen Real Madrid – sogar im Tor.

Torwart patzt – Tillmann eiskalt

Diese Entscheidung rächte sich früh. Arnau Tenas (24) ersetzte Stammkeeper Luiz Junior – und patzte folgenschwer. In der 12. Minute spielte Veiga einen riskanten Rückpass, Malik Tillmann sprintete dazwischen, blockte den Abschlag – 1:0 Leverkusen!

Die Werkself blieb dran, profitierte von weiteren Aufbaufehlern der Gäste. Ibrahim Maza (26.) und Patrik Schick (28.) ließen zunächst Chancen liegen. Defensiv blieb es ruhig: Janis Blaswich (34), erneut Vertreter des verletzten Mark Flekken (Innenbandriss), wurde kaum geprüft. Neuzugang Jonas Omlin (32) saß nach seinem Wechsel aus Gladbach erstmals auf der Bank.

Kurz vor der Pause schlug Tillmann erneut zu. Nach einer Grimaldo-Flanke legte Schick per Kopf ab, der US-Nationalspieler schob eiskalt ins rechte Eck ein – 2:0, sein erster Doppelpack im Bayer-Trikot. Nach dem Seitenwechsel machte Alejandro Grimaldo endgültig den Deckel drauf. Der Spanier traf in der 57. Minute zum 3:0 – die Entscheidung. Villarreal wirkte nun komplett lustlos, Leverkusen spielte die Partie souverän zu Ende.

Fazit: Erster Heimsieg, klare Leistung, Play-offs erreicht! Leverkusen ist wieder voll im Rennen – und darf gespannt auf die Auslosung in Nyon blicken.

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