Zwischen 30 und 40 Millionen Euro stehen Lars Ricken und Sebastian Kehl für Ablösezahlungen zur Verfügung, in heutigen Zeiten sind das vielleicht zwei Spieler.
Trotz der erneuten Champions-League-Qualifikation sowie der Klub-WM-Teilnahme kann der BVB nicht mehr investieren. Denn: Viel Geld muss in andere Projekte gesteckt werden.
Ein Beispiel: Vor rund einem Jahr war die Gewerbeaufsicht im Dortmunder Stadion zu Gast – und erklärte die gesamte Küchen-Anlage für veraltet und unzulässig. Der Klub musste die gesamte Einrichtung erneuern. Kosten: elf Millionen Euro!
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Hinzu kommt: Einen Großverdiener konnte die Borussia in diesem Sommer bislang nicht verkaufen und damit von der Gehaltsliste streichen. Gleich bei fünf Spielern endet in einem Jahr der Vertrag: Niklas Süle (29), Emre Can (31), Pascal Groß (34), Salih Özcan (27) und Julian Brandt (29).
Die Hoffnung, dass der Klub zumindest für einen Profi in diesem Sommer noch eine Ablöse erhält, hat sich sehr wahrscheinlich endgültig zerschlagen.

