Borussia Dortmund gerät in der Bundesliga in immer größere Not und hat auch gegen Frankfurt verloren. Der BVB um den schwer angeschlagenen Trainer Nuri Sahin (36) unterlag mit 0:2 (0:1) bei der Eintracht, der Coach steht endgültig mit dem Rücken zur Wand.
Nächste Dortmund-Pleite Richtung Sahin-Rauswurf! Welche Szenarien es jetzt gibt:
Bologna am Dienstag in der Königsklasse wird sein Gnadenspiel, obwohl seine Entlassung eigentlich fest steht. Amateur-Trainer Mike Tullberg könnte vorübergehend übernehmen.
Sahin bekommt sein Schicksalsspiel in Bologna, schafft mit einem Sieg vielleicht doch noch eine Wende.
Oder die Bosse um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) und Sportdirektor Sebastian Kehl (44) halten gnadenlos am Krisen-Trainer fest und treten die gesamte Saison in die Tonne.
Über das Wochenende wird er definitiv nicht fliegen. Kehl nach Abpfiff bei „DAZN“: „Wir haben Fragen zu beantworten, Ergebnisse zu erzielen. Wir werden weitermachen in dieser Konstellation, das Vertrauen hat Nuri. Wir brauchen Ergebnisse.“
Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke (mit Handschuhen) auf der Tribüne
Klar ist: Der BVB lernt nicht aus seinen Fehlern. Harakiri-Kobel sorgt schon nach 26 Sekunden mit einem kurzen Abstoß für die erste Frankfurt-Chance.
Sahins Mutlos-Taktik, mit drei Innenverteidigern in der Abwehrkette, geht nicht auf. In Halbzeit eins kommt Frankfurt vor allem über die Bensebaini-Seite zu Top-Chancen.
Ekitiké trifft zum 1:0 (18.), Knauff verpasst das 2:0 (22./Innenpfosten). Hinten herrscht viel schwarz-gelbes Chaos. Vorn gibt es einen Pfosten-Kopfball durch Guirassy (9.). Joker Højlund setzt den Schlusspunkt (90 + 2.) – nach einem dicken Bock von Can.
Der gnadenlose BVB-Absturz: [–>Dortmund hat schon elf (!) Punkte Rückstand auf Frankfurt. Siegt Leipzig am Samstag in Bochum, sind es schon acht Punkte auf Champions-League-Platz 4.
Sahins Prognose („Ich weiß, dass die Jungs da sein und wir eine Reaktion zeigen werden“) geht nicht auf. Auf der Tribüne schlägt Boss Hans-Joachim Watzke die Hände vors Gesicht.
Auch BVB hat Interesse: Bayern beobachtet DIESEN Franzosen
Frankfurts Fans feiern und müssen den Abschied Omar Marmoush (25) hinnehmen.
Wie BILD erfuhr, wechselt der Top-Torjäger (20 Tore/14 Vorlagen) in den nächsten Tagen definitiv zu Manchester City. Ablöse nach BILD-Info: 75 Mio. Euro plus 5 Mio. als Bonuszahlungen.
Marmoush feierte den Sieg im Stadion als Zuschauer. Die 4:1-Gala gegen Freiburg (ein Tor, 2 Vorlagen) war das Abschiedsspiel des Ägypters.
Ekitiké ist in diesem Spiel ein würdiger Marmoush-Ersatz. Der Franzose ist Torschütze, Fan-Einpeitscher (37.) und Vorbereiter (Traumpass auf Brown/38.).


