Eine schlimme Verletzung hat den Dortmunder 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln überschattet.

Die 82. Minute:[–> Nach einem Zweikampf mit Guirassy bleibt Kölns Timo Hübers (29) liegen. Seine Kollegen schlagen sofort die Hände über den Köpfen zusammen.

Es scheint, als wäre bei Hübers die rechte Kniescheibe rausgesprungen. Sanitäter eilen mit einer Liege auf den Rasen, unter Tränen wird Hübers vom Rasen getragen.

Timo Hübers wird von den Sanitätern am rechten Knie behandelt

Foto: HMB Media/ Marco Bader

Bis zur Horror-Verletzung im Mittelpunkt: [–>Kölns Wunder-Junge Said El Mala (19). Denn der BVB bekommt den mit Abstand auffälligsten Kölner nicht wirklich verteidigt. Und hat Glück, dass El Mala eine XXL-Chance verballert.

19. Minute:[–> Nach einem Ballgewinn schickt Bülter El Mala, der aus der eigenen Hälfte startet. Frei vor Kobel zögert El Mala etwas zu lang, setzt die Kugel knapp neben den Pfosten.

Es wirkt, als würde der neue Köln-Prinz merken, dass alle auf ihn schauen und zu viel nachdenken.

Auch eine zweite gute Chance lässt er liegen: El Mala fängt einen Ryerson-Rückpass ab, zieht von der Strafraumkante ab – drüber (35.).

Immer wieder El Mala!

Bei seiner ersten Möglichkeit blockt Schlotterbeck seinen Schuss gerade noch (3.).

Bei Vertragsgesprächen: Warum Bayern vor Man City Angst hatte

Teaser-Bild

Quelle: BILD

Brisant: Im Sommer 2024 schnappte der FC dem BVB El Mala weg. Denn der Pott-Klub war schon damals an El Mala dran, ging aber trotz konkreter Gespräche und Verhandlungen leer aus und verlor den Kampf um eines der größten deutschen Fußball-Talente – gegen den FC! Dabei war beim BVB für El Mala sogar schon ein Termin zum Medizincheck vereinbart worden.

Auch ohne eigenen Treffer zeigt er den BVB-Bossen bis zu seiner Auswechslung nach 72 Minuten, was ihnen entgangen ist.

Und Dortmund?

Die Kovac-Elf tut sich gegen starke Kölner vor allem vor der Pause schwer. Anton (10.), Groß (22.), Nmecha (37.) und Schlotterbeck (68.) verpassen die BVB-Führung.

Außerdem hält Köln-Keeper Schwäbe den FC mit starken Paraden gegen Adeyemi (34.), Guirassy (53.), Nmecha (62.) und Brandt (90.) lange im Spiel.

Damit hält die Mini-Krise von Guirassy weiter an. Die Tor-Maschine des BVB traf in den letzten 7 Spielen nur einmal.

Auf den FC wartet schon am Mittwoch das nächste Kracher-Duell. Dann geht es im Pokal gegen die Bayern

ttn-36