Wenn Eintracht Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr) Rekordmeister Bayern München zum Bundesliga-Topspiel empfängt, könnte ein Bayern-Star auf dem Feld stehen, der fast beim Gegner gelandet wäre …

Bischof entschied sich für Bayern

Die Rede ist von Tom Bischof (20). Das deutsche Mittelfeldtalent wechselte im Sommer von Hoffenheim zu Bayern. Schon Monate zuvor warb Eintracht intensiv um ihn – BILD berichtete damals exklusiv. Frankfurt war ganz nah dran, am Ende zog das Bayern-Paket aber klar den Spieler an die Isar.

Sportvorstand Markus Krösche (45) bestätigte damals sogar öffentlich das Interesse: „Er ist ein guter Spieler, ja.“ Wie ernst es war, zeigt, dass Bischof Frankfurt besuchte – Trainingszentrum, Stadion, Kabinen. Die Pläne: zwei bis drei Jahre Stammspieler, Sprung in die Nationalelf, ein Fünf-Jahres-Vertrag. Alles vorbereitet, auch finanziell machbar. Doch München machte das Rennen.

Seit Saisonbeginn stand Bischof in zwei von elf Pflichtspielen in der Startelf. Beim 4:0 gegen Bremen glänzte er mit einer Vorlage. Ob er gegen Frankfurt von Beginn an aufläuft, bleibt offen.

Im „Bayern Insider“ vom 3. Oktober: Die Wahrheit und die Gefahren der Rekord-Bayern

Quelle: BILD

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) verzichtete zuletzt auf eine Nominierung. Er erklärte: „Mir ist wichtig, dass die Jungs spielen. Es gab in diesem Sommer den ein oder anderen Wechsel, den ich als nicht so glücklich ansehe. Es ist nicht gut für mich als Nationaltrainer, wenn ein Spieler von 100 Prozent Spielzeit auf 15 Prozent Spielzeit zurückfällt. Die bringen mir als Nationaltrainer wenig. Da ist er dann bei einem großen Klub, spielt aber weniger. Dann lieber bei einem Tick kleineren Klubs und mehr Spielzeit. Die Spieler müssen clevere Entscheidungen treffen.“

Bei Eintracht sind bis heute viele überzeugt: Bischof wäre in Frankfurt besser aufgehoben gewesen. In München hingegen ist man sicher, das Top-Talent genau am richtigen Ort zu haben.

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