Der neue Trainer ist da – und er muss gleich gewichtige Entscheidungen treffen.

Niko Kovac (53) hat beim BVB einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Das gab der Bundesligist offiziell bekannt. SPORT BILD hatte das bereits gestern kurz nach Anpfiff des Champions-League-Spiels gegen Donezk (3:1) vermeldet. Niko Kovac übernimmt ab Sonntag von Interimscoach Mike Tullberg (39).

Seine erste Amtshandlung könnte aber zunächst eine andere sein… Denn: Aufgrund der nun doch langfristigen Vertragslaufzeit bis 2026 redet der neue Trainer auch bei strategischen Entscheidungen mit – und Transfers!

BVB: Kovac entscheidet über diesen Star-Einkauf

BILD weiß: Intern wird in Dortmunds Führungsebene gerade heiß über den ersten Star-Einkauf des Winters diskutiert. Bisher hatte Dortmund nur Mittelfeld-Abräumer Salih Özcan (27) per Leih-Abbruch vom VfL Wolfsburg zurückgeholt. Im Fokus: Lyons Super-Techniker Rayan Cherki (21), den der BVB bereits seit Monaten beobachtet. Ob der Deal bis zum Ende der Transferperiode am 3. Februar finalisiert wird, liegt nun auch im Ermessen von Kovac.

Im BVB-Fokus: Lyon-Techniker Rayan Cherki (21)

Foto: Getty Images

Bislang wägt Dortmunds sportliche Führung rund um Sport-Boss Lars Ricken (48), Sportdirektor Sebastian Kehl (48) und den Technischen Direktor Sven Mislintat (52) noch genau ab, welche Investition auf dem schwierigen Winter-Markt Sinn macht.

Für Cherki spricht: Der beidfüßige Franzose (1,77 Meter) gilt als begnadeter Techniker, kann neben seiner Stammrolle im offensiven Mittelfeld auch weitere Positionen bekleiden. Für Olympique Lyon erzielte er diese Saison fünf Tore in 24 Pflichtspielen, bereitete acht weitere vor. Der BVB hat aufgrund der Formtiefs von Julian Brandt (28) und Marcel Sabitzer (30) sowie des wochenlangen Ausfalls von Felix Nmecha (24/Bänderverletzung) im Mittelfeld akuten Bedarf.

Gegen Cherki spricht: Die Bosse wissen, dass auch er Tempo-Defizite hat. Vor allem: Das Cherki-Paket wäre für den BVB extrem kostspielig. Die mögliche Ablöse soll sich auf rund 22 Millionen Euro belaufen, dazu käme das hohe Gehalt von rund sechs Mio. Euro. Cherki würde also die annähernd die komplette Einnahme verschlingen, die der BVB durch den Verkauf von Donyell Malen (26/für bis zu 30 Mio zu Aston Villa) eingenommen hat.

Ricken verrät Details!: SO haben die BVB-Stars von Kovac erfahren

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Quelle: DFL

Der französische U-Nationalspieler besitzt in Lyon noch einen gültigen Vertrag bis 2026, sein Marktwert wird auf 30 Mio. Euro taxiert. Dortmund ist im Transfer-Poker zudem nicht allein, auch Bayer Leverkusen soll angeblich mitmischen.

Fakt ist: Durch das bereits monatelange Interesse an Cherki sind alle Drähte gelegt. Schlägt der BVB jetzt wirklich zu oder nimmt er doch wieder Abstand? Darüber entscheidet auch die Meinung von Kovac…

Der Antritts-Satz des neuen Trainers: „In erster Linie geht es für uns alle jetzt darum, den absoluten Willen, ein großes Herz und die Bereitschaft für harte Arbeit mitzubringen, um Borussia Dortmund in der Bundesliga, der Champions League und im Sommer bei der Klub-WM bestmöglich zu vertreten. Wir gehen diese Herausforderung entschlossen und fokussiert an.“

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