Emotionaler Moment in Dortmund! Sebastian Kehl steht ein letztes Mal im Rampenlicht, winkt den Fans zu und erntet dafür stehenden Applaus. Nach 24 Jahren endet sein Kapitel beim BVB. Beim letzten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt wurde der ehemalige Kapitän und Sportdirektor offiziell verabschiedet. Die BVB-Bosse würdigten ihn vor dem Anpfiff, die Fans feierten ihren langjährigen Publikumsliebling.
Am 22. März war Kehl nach dem 3:2-Sieg über den Hamburger SV von Lars Ricken und Carsten Cramer freigestellt worden. Hinter den Kulissen hatte es seit Monaten geknischt – der Hauptgrund: unüberbrückbare Differenzen zwischen Kehl und Sport-Geschäftsführer Ricken. Beide fanden nie zueinander.
Der Kern des Konflikts: Kehl hatte selbst Ambitionen auf den Geschäftsführer-Posten, den schließlich Ricken erhielt. Als BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sich im Mai 2024 für Ricken entschied, eskalierte die Lage endgültig. Wie BILD berichtete, einigten sich beide Seiten inzwischen auf eine Vertragsauflösung – Kehl soll eine Abfindung von rund 1,5 Millionen Euro erhalten.
Gleich vier Abschiede auf einmal
Neben Kehl verabschiedete der BVB auch Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan – alle vier verlassen den Klub nach Saisonende.
