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Anfang der Woche schmiss der FC Chelsea Trainer Liam Rosenior (41) raus. Jetzt sucht der Traditionsklub einen Nachfolger – und ein Name stand ganz oben auf der Wunschliste: Cesc Fabregas (38), einst selbst Star bei den Blues. Doch der Spanier erteilt seinem Ex-Klub eine klare Absage.

Fabregas macht unmissverständlich klar, wo seine Prioritäten liegen: „Ich wäre verrückt, an etwas anderes zu denken als an die nächsten fünf Spiele und daran, mein Team erstmals in der Geschichte in den europäischen Wettbewerb zu führen.“ Seine Entscheidung steht fest: „Ich gehe davon aus, Trainer in Como zu bleiben.“

Como-Boss lässt Fabregas freie Hand

Dabei hätte Como-Präsident Mirwan Suwarso seinem Coach keine Steine in den Weg gelegt. Er erklärte bereits, Chelsea-Legende Fabregas ziehen zu lassen, falls dieser wechseln wolle.

Der 38-Jährige absolvierte in seiner aktiven Laufbahn 138 Spiele für Chelsea. Seit 2024 steht er als Trainer beim italienischen Erstligisten Como 1907 an der Seitenlinie. Und dort läuft es richtig gut: Fünf Spieltage vor Saisonende steht sein Team auf Platz fünf – die Champions-League-Ränge sind in greifbarer Nähe.

Ex-Chelsea-Star Cesc Fabregas (38)

Foto: Getty Images

Chelsea steckt in der Krise

Ganz anders die Lage bei den Blues: Dem Londoner Klub droht das internationale Geschäft zu entgehen. Aktuell liegen sie in der Premier League knapp hinter den internationalen Plätzen. Die Krise ist nicht zu übersehen.

Rosenior hatte den Chefposten im Januar 2026 übernommen. Er wechselte von Racing Straßburg nach London und unterschrieb einen Vertrag über sechseinhalb Jahre. Doch die Stabilisierung gelang nicht: In 23 Spielen holte er elf Siege, kassierte zehn Niederlagen und spielte zweimal unentschieden. Zuletzt setzte es fünf Liga-Pleiten in Serie – ohne ein einziges eigenes Tor.

Jetzt übernimmt vorübergehend Jugendcoach Calum McFarlane (40) das Traineramt. Doch Chelsea arbeitet bereits an einer langfristigen Lösung.

Diese Namen stehen auf der Liste

Die Verantwortlichen sondieren den Markt. Als mögliche Kandidaten gelten Andoni Iraola (43), Filipe Luís (40), Xabi Alonso (44), Xavi Hernández (46), Frank Lampard (47) und José Mourinho (63).

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