Am Freitag die große Gala für unseren Basketball-EM-Helden Dennis Schröder (32) in der Braunschweiger Innenstadt. Und am Samstag sollte die sportliche Krönung folgen.
Daraus wurde nichts. Vor den Augen des Europameisters kassierten seine Braunschweiger eine deftige 75:98-Pleite (42:46) gegen die BMA 365 Bamberg Baskets.
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Quelle: Instagram@bayernbasketball
Dabei hatte der Hauptgesellschafter der Basketball Löwen noch den EM-Pott zum Auftakt-Kracher gegen Bamberg in die Volkswagen Halle mitgebracht. Fans durften sich mit der Trophäe fotografieren lassen.
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Zur Halbzeit sind seine Löwen noch in Reichweite. Das liegt vor allem an Schröder. Nein, nicht Dennis, der sitzt neben dem Court mit seiner Familie in der ersten Reihe. Sein Namensvetter Benjamin Schröder (22) macht in den ersten 20 Minuten satte 14 Punkte, darunter einen spektakulären Dunk zum 40:43 (19.).
Bitterer Tag in der Halle für Dennis Schröder
Foto: Swen Pförtner/dpa
Doch in Halbzeit zwei kommen von Schröder nur noch zwei Zähler mehr dazu. Dafür drehen die Gäste auf. Vor allem dank Demarcus Demonia, der mit einem Dreier erstmals auf +20 stellt (75:55/ 30.). Insgesamt macht der US-Amerikaner satte 21 Punkte.
Kuriose Zahlen: Die Bamberg treffen 49 Prozent ihrer Dreier. Das ist deutlich besser als die Braunschweiger Trefferquote (42 Prozent) von der Freiwurflinie. Löwe Benjamin Schröder: „Die Freiwürfe nerven extrem. Aber dann muss man am nächsten Tag in die Halle und 500 Freiwürfe werfen.“
Bambergs Finn Döntgens macht eine Sekunde vor Schluss mit seinem Korbleger zum 98:75 den Deckel drauf.
Bester Spieler der Gäste: Bambergs Demonia
Foto: Swen Pförtner/dpa
Benjamin Schröder danach frustriert am Dyn-Mikro: „In der zweiten Hälfte haben wir uns von Bamberg überrollen lassen. Wir haben aber durch die EM und Verletzungen erst eine Woche zusammen trainieren können. Aber wir werden uns finden.“
Foto: BILD
Für Bambergs Topscorer Demarcus Demonia war die Anwesenheit von EM-Held und Superstar Dennis Schröder nichts besonderes: „Ich hab schon öfter vor Superstars gespielt. Ich spiele mein Spiel und mache eine Show für meine Fans.“
Beste Spieler: Barra Njie (Braunschweig/ 16 Punkte), Demarcus Demonia (Bamberg/ 21 Punkte, 11 Rebounds).
Rasta Vechta – MLP Academics Heidelberg
Dank einer starken zweiten Hälfte gelingt den Niedersachsen der Auftaktsieg gegen Heidelberg mit 86:76. (36:39). Vor allem Lars Thiemann und Lloyd Bandi sorgten mit jeweils sechs Punkten im dritten Viertel für die Wende.
Beste Spieler: Alonzo Verge Jr. (Vechta/ 22 Punkte, 7 Assists), Michael Weathers Heidelberg/ 21 Punkte, 9 Assists)
Telekom Baskets Bonn – Fitness First Würzburg Baskets
Katastrophale erste Hälfte der Bonner. Nur 24 Punkte in den ersten 20 Minuten – Negativrekord. Das gab’s in der gesamten letzten Saison nicht einmal. Und trotz der deutlichen Halbzeit-Ansage von Coach Marko Stankovic („Unsere Aggressivität in der Offensive ist nicht akzeptabel“) wurde es in der zweiten Hälfte nicht besser. 72:61 (24:35) siegten die Gäste aus Heidelberg.
Für einige der insgesamt 5300 Zuschauer war die Leistung der Bonner es so schlimm, dass sie bereits Mitte des letzten Viertels die Halle verließen.
Beste Spieler: Grayson Murphy (12 Punkte, 6 Rebounds/ Bonn), Marcus Carr (15 Punkte/ Würzburg)
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