Bequemer kann man nicht auf einen direkten Playoff-Platz in der Easycredit Basketball-Bundesliga rutschen.

Nachdem Vizemeister Alba Berlin bereits am vergangenen Mittwoch mit einem deutlichen 90:62 gegen den Syntainics MBC vorgelegt hatte, konnten sich die Berliner am Wochenende genüsslich zurücklegen und zuschauen, wie sich die Konkurrenz schlägt.

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Auf der Couch hoch auf Platz sechs, weil die Konkurrenz patzte!

Blickpunkt Heidelberg: Die Academics (16-14) verloren zu Hause 74:90 gegen Ulm. Damit rutschen sie auf Platz acht ab, haben wie Alba (17-14) 14 Niederlagen. Vorausgesetzt, Alba gewinnt am Mittwoch gegen Absteiger Göttingen, können die Heidelberger nicht mehr vorbeiziehen. Denn der direkte Vergleich geht an die Berliner.

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Quelle: Instagram: 1footgod

Blickpunkt Hamburg: Ebenfalls am Samstag fügte der MBC den Towers ihre 15. Niederlage zu. Damit bleiben die Hanseaten (15-15) auf jeden Fall hinter Alba (vorausgesetzt ein Sieg gegen Göttingen). Gut für die Berliner: Hamburg hatte den direkten Vergleich gewonnen.

Blickpunkt Rostock: In einem Overtime-Krimi rang Chemnitz die Seawolves 108:102 nieder, die damit auf Rang sieben abrutschen. Die Seawolves-Pleite war wichtig für Alba: Denn der direkte Vergleich geht an Rostock (16-14).

MBC-Profi und Ex-Berliner Akeem Vargas (35) ahnte es bereits nach der Niederlage seiner Truppe in Berlin am vergangenen Mittwoch: „Alba hat die Möglichkeit, direkt in die Playoffs zu kommen und durchzumarschieren. Denn die Gegner kannibalisieren sich. Dadurch könnte noch eine gute Position für Alba herauskommen.“

Routinier Akeem Vargas gegen Albas Matt Thomas

Routinier Akeem Vargas gegen Albas Matt Thomas

Foto: IMAGO/Matthias Koch

Nur das Ergebnis der Braunschweiger gegen Frankfurt dürfte den Berlinern nicht gepasst haben. Die gewannen durch ein starkes letztes Viertel knapp 79:72 gegen Frankfurt.

Alba bleibt als Sechster aber auf Tuchfühlung zu den Plätzen fünf und vier. Platz drei (Würzburg) ist aufgrund des direkten Vergleichs außer Reichweite.

Das Restprogramm der Konkurrenz

4. Braunschweig (18-12). In Rostock, gegen Würzburg. Die Löwen müssen beide Spiele verlieren, damit Alba aufgrund des besseren direkten Vergleichs noch vorbeiziehen kann. In Rostock zu bestehen, wird schwer. Möglich erscheint ein Sieg am letzten Spieltag zu Hause gegen Würzburg. Die sind zwar noch Dritter, haben aber die letzten sechs Spiele verloren.

5. Chemnitz (17-13). In Hamburg, in Oldenburg. Beide Gegner kämpfen verzweifelt um einen Playin-Platz. Verliert Chemnitz eins der beiden Spiele, würde Alba vorbeiziehen (besserer direkter Vergleich).

Teaser-Bild

Foto: BILD

Kurios ist die Situation am letzten Spieltag: Alba spielt sein letztes Hauptrundenspiel bereits am Donnerstag zu Hause gegen Göttingen und hat als einzige Mannschaft am Sonntag spielfrei. Und könnte somit erneut der große Gewinner auf der Couch werden …

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