Zwei Wochen nach dem sensationellen Europameister-Titel der Nationalmannschaft will die Liga dabei den Schwung und die frische Aufmerksamkeit mit in ihre Jubiläums-Spielzeit nehmen!
„Wir werden uns als Liga der Champions bezeichnen“, verkündete Geschäftsführer Dr. Stefan Holz (58) bei der alljährlichen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz stolz. „Denn in diesen Erfolgen steckt jede Menge BBL. Von den insgesamt 15 Nationalspielern, die 2023 WM und jetzt die EM gewonnen haben, haben zwölf ihr Profi-Debüt in der BBL gegeben. Und elf entstammen den Nachwuchs-Programmen eines BBL-Klubs. Das ist absolut herausragend.“
Um das zu untermauern, präsentierte Holz neue erhobene Kennzahlen: „Da erste Mal überhaupt gibt es in Deutschland 4 Mio. Menschen, die sich laut eigener Auskunft ‚sehr stark‘ für Basketball interessieren. Das ist ein Game-Changer. Der Basketball tritt gerade mit Macht aus der Nische.“
Wie viel Potenzial im europäischen Markt steckt, hat auch die NBA erkannt. Ab 2027 oder 2028 plant die beste Basketball-Liga der Welt zusammen mit dem Weltverband FIBA einen europäischen Ableger als Konkurrenz zur Euroleague.
BBL-Boss Stefan Holz überzeugt: NBA ist für uns eine große Chance!
Diese Woche flirtete sogar Bayern-Boss Herbert Hainer (71) erstmals öffentlich mit der NBA – obwohl sein Klub ein Anteilseigner der privatwirtschaftlich organisierten Königsklasse ist!
Holz wiederum traf am Rande der Klub-WM in Singapur gerade NBA-Vize Mark Tatum (55/Deputy Commissioner). Und ist nach den Gesprächen überzeugt: „Die NBA Europe wird kommen. Das ist mein Eindruck. Das hat Hand und Fuß.“
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Dabei sieht er das millionenschwere Engagement nicht als Konkurrenz, sondern als Chance für die BBL. „Das ist doch absolut positiv und wird uns guttun. Der gesamte Basketball in Europa wird nach oben gezogen. Wir werden Rückenwind kriegen. Wir müssen unsere Rolle im Markt finden, dann wird es für uns eine große Chance sein.“
Holz verriet zudem, dass die NBA Europa keine geschlossene Liga sein wird: „Es wird einen sportlichen Zugang geben für Champions. Wie der genau aussehen wird, ist offen.“
Klar ist dagegen, dass die Euroleague der Leidtragende werden könnte. Holz: „Wenn der eine oder andere Klub aus der Euroleague ausbricht, dann wird der Wettbewerb geschwächt. Das kann sich jeder selbst zusammenreimen. Ansonsten ist das nicht meine Baustelle.“


