Saudi-Arabiens Topklub Al-Nassr, bei dem Cristiano Ronaldo (40) spielt, hat ein Auge auf den Bayern-Star geworfen. Mehr noch: Verein und Spieler haben jetzt eine Einigung erzielt.
Jetzt müssen die Klubs noch auf einen Nenner kommen. Die Verhandlungen laufen heiß, ein erstes Angebot von 30 Millionen Euro liegt bereits auf dem Tisch der Bayern.
Wird Coman bald im Wüstenstaat kicken? Klar ist: In Saudi-Arabien könnte er zwischen 20 und 25 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen – mehr als doppelt so viel wie sein aktuelles Bayern-Gehalt von rund 17 Millionen Euro brutto. Eine verlockende Summe, die den Franzosen ins Grübeln bringt, obwohl er sich eigentlich schon entschieden hatte.
Noch während der Klub-WM in den USA hatte Coman seine Loyalität zu Bayern betont. Er sagte: „Ich will gerne bei Bayern bleiben. Ich habe zwei Jahre Vertrag, das ist einfach. Es passieren zwar viele Sachen im Fußball, man kann es nicht wissen. Aber ich habe Vertrag und fühle mich wohl.“
Ein wichtiger Faktor: Sein gutes Verhältnis zu Trainer Vincent Kompany (39). Coman erklärte: „Ich hatte immer einen guten Austausch mit dem Trainer, er hat immer gesagt, er brauche mich. Ich will nun fit und gesund bleiben …“
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Doch die Realität sieht anders aus: Verletzungspech hat ihn immer wieder zurückgeworfen und seine Zukunft als Stammspieler ist ungewiss. Er muss sich gegen Neuzugang Luis Díaz (28/70 Mio. Euro Ablöse) und Serge Gnabry (30) behaupten.
Al-Nassr lockt mit einer goldenen Zukunft – vor allem finanziell. Der Klub, der auch Joao Felix (25) für 30 Mio. Euro verpflichtete, setzt weiterhin auf Stars.
Für Coman steht jetzt alles auf dem Spiel: Bleibt er beim deutschen Rekordmeister oder unterschreibt er in der Wüste für eine Summe, die er vielleicht nie wieder geboten bekommt?

