Dass Florian Wirtz (21) in Leverkusen verlängert, gilt als wahrscheinlich. Die Frage ist nur: zu welchen Konditionen? SPORT BILD weiß: Es gab in den vergangenen Wochen weitere Gespräche zwischen Bayer-Sportchef Simon Rolfes (43), Klubboss Fernando Carro (60) sowie den Wirtz-Eltern Hans und Karin, die die Verhandlungen für ihren Sohn ohne Berater führen.
Mittlerweile sind die Gespräche so weit fortgeschritten, dass es nicht mehr um die grundsätzliche Bereitschaft zur Verlängerung geht. Die ist vorhanden. Jetzt wird um die harten Fakten gerungen.
Beim wohl entscheidenden Punkt geht es um einen dreistelligen Millionen-Betrag, der am Ende im Vertrag verankert sein soll: die festgeschriebene Ablöse.
Für Familie Wirtz steht nach SPORT BILD-Informationen fest, dass sie nur mit einer Ausstiegsklausel über 2027 hinaus verlängern – wahrscheinlich um ein Jahr bis 2028.
Für Leverkusen sind derartige Preisschilder keine rote Linie. Im Gegensatz zum FC Bayern, der damit in den Verhandlungen mit Jamal Musiala (21), der um einen Exit-Passus mit einer festgeschriebenen Ablöse von maximal 175 Mio. kämpft, lange gefremdelt hat.
Carro und Rolfes handeln pragmatisch: Stimmt die Summe, sind Wechsel-Freifahrtscheine für sie in Ordnung. Abwehrspieler Edmond Tapsoba (25) hat eine 100-Millionen-Klausel im Vertrag, Außenbahnspieler Jeremie Frimpong (24) kann für 40 Mio. gehen. Die Profis können sich für Größeres anbieten, der Klub hat finanzielle Planungssicherheit.
Jetzt geht’s bei Wirtz um die festgeschriebene Ablöse. Der Spieler und seine Eltern wollen die Klausel möglichst nah an der 100-Millionen-Euro-Schallmauer fixieren. Der Verein schätzt den Wert seines Stars wesentlich höher ein. Carro sprach davon, dass Wirtz nicht unter „150 Millionen“ gehen werde. Möglich scheint, dass man sich ungefähr in der Mitte trifft.

