Der Ex-Coach zeigt sich fassungslos: „Die Entscheidung der Verantwortlichen von Bayer Leverkusen heute Morgen, mich zu beurlauben, kam völlig überraschend. Sich nach nur zwei Ligaspielen von einem Trainer zu trennen, ist beispiellos.“
Erik ten Hag saß nur drei Pflichtspiele auf Leverkusens Trainerbank
Ten Hag beschreibt seine kurze Amtszeit: „In diesem Sommer verließen viele Schlüsselspieler, die zu früheren Erfolgen beigetragen hatten, den Kader. Der Aufbau eines neuen, geschlossenen Teams ist ein sorgfältiger Prozess, der Zeit und Vertrauen erfordert. Ein neuer Trainer verdient den Freiraum, seine Vision umzusetzen, Maßstäbe zu setzen, die Mannschaft zu formen und dem Spielstil seinen Stempel aufzudrücken.“
Sportchef Simon Rolfes (43) gestand am Montag ein, dass die Verpflichtung von ten Hag ein Fehlgriff war. Einsicht? Fehlanzeige! Ten Hag kritisiert: „Ich habe diese Stelle mit voller Überzeugung und Energie angetreten, aber leider war das Management nicht bereit, mir die nötige Zeit und das nötige Vertrauen zu schenken, was ich zutiefst bedauere. Ich habe das Gefühl, dass dies nie eine Beziehung war, die auf gegenseitigem Vertrauen basierte.“
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Er fügt hinzu: „Jede Saison, die ich als Trainer zu Ende bringen konnte, war für mich ein Erfolg. Vereine, die mir ihr Vertrauen schenkten, wurden mit Erfolgen und Titeln belohnt.“
Doch die Realität: Leverkusen verlor das Vertrauen nach nur zwei Spielen. Ten Hag verabschiedet sich versöhnlich: „Abschließend möchte ich den Fans von Bayer Leverkusen für ihre Herzlichkeit und Leidenschaft danken und wünsche der Mannschaft und dem Trainerstab für den Rest der Saison viel Erfolg.“


