Kuriose Szenen kurz vor dem Euroleague-Heimspiel von Bayerns Basketballern gegen Anadolu Efes (92:97) im Münchner SAP Garden.
Was war denn da los?: Barbara Schöneberger knutscht Annemarie Carpendale
Wenige Minuten vor Spielbeginn ergossen sich regelrechte Wassermassen von der Decke der Super-Arena. Das Spiel steht auf der Kippe!
Wie das? Die Bilder lassen zunächst vermuten, dass das Dach womöglich undicht ist und es hineinregnet.
Vor Euroleague-Spiel: Wasserfall in nagelneuer Bayern-Arena
Magenta-Kommentator Tobias Wahnschaffe berichtet aus der Halle, hat eine andere Spur: „Es wird viel probiert, telefoniert, große Hektik. Eventuell ist etwas mit der Sprinkleranlage.“
Ob es sich womöglich um eine Sprinkleranlage für den Brandschutz handelte, oder um jene zur Bewässerung der Grünflächen auf dem Dach der Arena, blieb offen.
Während die Wassermassen auf die Tribüne beim Spielereingang prasseln, machen sich Helfer mit Wischmops ans Werk, versuchen den Boden nicht zu glitschig werden zu lassen, damit die Profis trockenen Fußes aus der Kabine aufs Parkett gelangen können.
Die gute Nachricht: Der kuriose Wassereinfall wird rechtzeitig gestoppt, das Spiel kann pünktlich und vor ausverkauftem Haus beginnen. Aber: Einige Sitzplätze neben dem Spielertunnel, wo das Wasser von der Decke kam, bleiben während des Spiels leer, sind mit rot-weißem Flatterband abgesperrt.
Die Bayern lassen den Vorfall auf ihren Social-Media-Kanälen zunächst unerwähnt, äußern sich nicht zu den Gründen für den plötzlichen Wassereinfall im rund 320 Millionen Euro teuren SAP Garden, der erst im September 2024 eröffnet wurde und europaweit zu den allermodernsten Arenen zählt.
Im Spiel selbst lassen sich die Münchner dann nochmal nass machen, legen eine schwache erste Hälfte hin (37:51), die sie trotz Aufholjagd nicht wieder gutmachen können.
Weltmeister Johannes Voigtmann bei MagentaSport: „Die erste Halbzeit war nicht gut genug, das war zu soft. Da haben wir die Quittung gekriegt. Am Ende sind wir da, können das Spiel gewinnen. Im Großen und Ganzen war es nicht gut genug.“
Das Team von Weltmeistertrainer Gordon Herbert bleibt nach der erst dritten Heimniederlage im 15. Spiel Tabellenfünfter. Die besten sechs Teams der europäischen Königsklasse qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale.
Am Montag (20.30 Uhr live bei Dyn) wartet aber erstmal das Kracherspiel in der BBL gegen Spitzenreiter Ulm (gewannen am Freitag in Vechta). Dann hoffentlich wieder bei trockeneren Rahmenbedinungen.


