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Das ist gerade noch einmal gut gegangen …

Alba Berlin zittert sich in der Basketball-Champions-League nach einer dürftigen Vorstellung gegen Außenseiter Karditsa Iaponiki aus Griechenland zum Sieg. Auf den letzten Drücker machen die Berliner den 80:76-Erfolg klar und bleiben mit dem zweiten Sieg im dritten Gruppenspiel im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale.

Wie bitter für die Gäste: Mehr als 36 (!) der 40 Spielminuten liegen sie in Führung – und gehen doch wieder leer aus.

Foto: BILD

Alba tut sich überraschend und enorm schwer gegen das sieglose Schlusslicht, das sogar mit der Bürde von sieben Pflichtspiel-Pleiten in Folge in die Uber Arena reist.

Doch das kümmert die Griechen, die das erste Viertel deutlich mit 25:14 für sich entscheiden, erstmal gar nicht. Auch wenn Alba zur Pause auf drei herankommt (40:43), lässt Iaponiki keineswegs nach. Im Gegenteil. Im dritten Abschnitt drehen sie noch mal richtig auf und erarbeiten sich eine 64:57-Führung vor den finalen zehn Minuten. Dyn-Kommentator Chris Schmidt: „Sieben Punkte Rückstand ist schon eine toughe Aufgabe.“

Alba verhindert Heim-Blamage auf den letzten Drücker

Vor allem, weil Alba enorm viel liegen lässt und sich jede Menge Ballverluste leistet. Am Ende zeigt die Statistik weniger als 48 Prozent verwandelte Würfe aus dem Feld und insgesamt 19 Turnover. Deswegen liegt bis wenige Sekunden vor Schluss die faustdicke Überraschung in der Luft.

Erst 1:33 Minuten vor Schluss holt sich Alba die erste Führung seit der zweiten Spielminute! Top-Talent Jack Kayil (19) ist mal wieder zur Stelle, übernimmt in der entscheidenden Phase Verantwortung und hämmert einen Dreier zum 77:76 rein. „Mentalitätsmonster!“ platzt es auch Kommentator Schmidt heraus.

Mit 20 Punkten und fünf Rebounds ist Kayil neben Malte Delow (herausragende elf Rebounds) Albas Sieg-Garant an diesem zähen Abend, an dem der Ex-Meister die Blamage gerade noch so verhindert. Am Sonntag (15 Uhr/live bei Dyn) geht es in der Liga mit dem nächsten Heimspiel weiter. Dann ist Rasta Vechta zu Gast.

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