Isaiah Hartenstein (26) investiert in Ulm.

Der NBA-Profi von den Oklahoma City Thunder steigt als Investor beim deutschen Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm ein. Damit reiht er sich neben Dennis Schröder (Braunschweig) als zweiter aktiver NBA-Spieler ein, der in einen deutschen Klub investiert. Die „Hartenstein Group“, zu der auch sein Vater Florian und Ex-Ulmer Adam Hess gehören, soll bis zu zehn Prozent der Anteile übernehmen.

Gegenüber SPORT BILD sprach Hartenstein über seine Pläne als Investor in Ulm und wie er seine Rolle sieht.

Hartenstein erklärt seine Rolle als Ulm-Investor!

Hartenstein: „Mein Fokus liegt auf der Förderung junger Talente“ Der Deutsch-Amerikaner betont, dass er keine großen Veränderungen im Verein anstrebt: „Ich werde mich nicht aufdrängen oder alles umkrempeln. In Ulm wird bereits großartige Arbeit geleistet – genau deshalb habe ich mich für dieses Projekt entschieden.“ Der NBA-Star möchte den Verein unterstützen, wo er kann, vor allem in der Entwicklung junger Spieler. „Mein Ziel ist es, jungen Talenten zu helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Sie können jederzeit auf mich zukommen.“

Warum Ulm?

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Quelle: DYN

Die Wahl fiel auf Ulm, weil der Verein bereits mehrere Spieler auf dem Weg in die NBA begleitet hat. Hartenstein möchte diese Tradition in Zukunft fördern und fortsetzen. „Seit ich in der NBA spiele, wollte ich Teil eines deutschen Projekts sein, das junge Spieler fördert und ihnen den Weg in die NBA ebnet. Ulm hat in den letzten Jahren beeindruckende Arbeit geleistet“, erklärt er. Zu den jüngsten Talenten, die es aus Ulm in die NBA schaffen könnten, gehören Ben Saraf (18/Israel) und Noa Essengue (18).

Wie oft wird er in Ulm vor Ort sein? Hartenstein plant, mindestens einmal im Sommer längere Zeit in Ulm zu verbringen. Ein Basketballcamp für Kinder und erfahrene Spieler ist bereits in Planung. „Ich bin ein großer Fan solcher Camps“, sagt er.

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