Barcelona-Star Marc Casadó hat in einem Interview im spanischen TV verraten, wie Coach Hansi Flick die Mannschaft in der Kabine und auf dem Platz motiviert – und für starken Zusammenhalt sorgt. „Flick ist jemand, der uns Spielern sehr nahe steht“, so der Youngster. Und weiter: „Er spricht mit uns allen und ist gerne in direktem Kontakt mit uns, und ich denke, das gibt uns viel Vertrauen.“
Laut Casadó unterstützen auch die Spieler sich – und das spiegele sich in ihren Leistungen wider. „Die Umkleidekabine ist sehr geschlossen, und wir helfen uns gegenseitig, was sich auch in den Spielen widerspiegelt.“
Der Spanier gilt als DER Shooting-Star in dieser Saison beim FC Barcelona. Vor der Spielzeit hatte er noch an einen Barça-Abgang gedacht, wollte bei einem anderen Klub mehr Spielzeit sammeln. „Der Verein wollte, dass ich weitermache, aber es stimmt, dass meine Idee darin bestand, Barça zu verlassen, um bei einem anderen Verein mehr zu spielen“, so das Mittelfeldtalent in der Zeitung „Mundo Deportivo“.
Marc Casadó beim Spiel gegen Real Sociedad
Doch weil Flick auf den Spieler aus der Jugendakademie La Masia setzte, wurde Casadó zum Stammspieler. Aktuell ist Barcelona immer noch im Rennen um die großen Titel. Casadó glaubt, dass der Erfolgshunger der Mannschaft stärker denn je ist.
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Dass Flick kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn er mit der Leistung des Teams unzufrieden ist, ist bekannt – so etwa beim 2:2 am 14. Spieltag gegen Celta in La Liga.
„Diario AS“ berichtete, dass Flick besonders unzufrieden mit der mangelnden Intensität und dem fehlenden Einsatz seiner Mannschaft war.
„Wir können so nicht weitermachen! Das gilt nicht nur für fünf oder zehn Minuten, sondern für das ganze Spiel. Wir können nicht rausgehen und nur 80 Prozent geben. Das ist inakzeptabel. Was ich gesehen habe, kann nicht wahr sein. Aber ich versichere Euch, dass das nicht wieder vorkommen wird, koste es, was es wolle“, soll er gesagt haben.
Und weiter: „Man kann nicht so viele Fehler machen, man kann nicht so viele schlechte Entscheidungen treffen … Wir alle wissen, woran wir gescheitert sind und was wir nicht gut gemacht haben.“


