Barcelona steht wieder vor großen finanziellen Problemen!

Die Katalanen können Verteidiger Iñigo Martínez (33) derzeit keinen neuen Vertrag anbieten – weil sie erneut ihre Gehaltsobergrenze erreicht haben. Das berichtet u. a. die spanische „Marca“.

Dabei dachte man in Barcelona, dass die schlimmsten wirtschaftlichen Probleme überwunden wären. Das Drama um Dani Olmo (26) und die lange Zeit nicht mögliche Registrierung für die Rückrunde steckt den Verantwortlichen noch in den Knochen – da tun sich neue Engpässe auf.

Grund: Nach neuen lukrativen Verträgen für Ronald Araújo (25), Pedri (22), Gavi (20) und Pau Cubarsí (18) ist der Klub aktuell praktisch manövrierunfähig, was neue Arbeitspapiere betritt.

Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski (36, l.) beim Torjubel mit Iñigo Martínez

Foto: JOSEP LAGO/AFP

Zwar profitieren die Katalanen wieder von der 1:1-Regel, die besagt, dass sie so viel für Transfers ausgeben dürfen, wie sie einnehmen (Voraussetzung: Einnahmen und Ausgaben im sportlichen Bereich müssen gleich sein – war bei Barça lange nicht der Fall). Aber dafür müssen zunächst einmal wieder Spieler verkauft werden.

Wieder einmal geht der Klub den Weg zu den LaLiga-Entscheidern, um eine Lösung zu finden, die eine Vertragsverlängerung doch noch möglich macht. Mit denen hatten die Bosse schon im Fall Olmo gerungen.

Martínez hat eine Klausel, die automatisch greift

Iñigo Martínez gehört nach Ansicht der Bosse ganz klar nicht zu den Streichkandidaten. Er ist einer der großen Erfolgsgeschichten unter Trainer Hansi Flick, etablierte sich unter ihm zum Stammspieler.

Zwar läuft sein Vertrag Ende der Saison aus, doch aller Wahrscheinlichkeit nach greift dann eine im Vertrag verankerte Klausel. Diese verlängert den Verteidiger automatisch, wenn er in 60 Prozent der Spiele für Barcelona mindestens 45 Minuten spielt.

Barça könnte in dieser Saison insgesamt 61 Spiele bestreiten, wenn das Finale der Champions League und der Copa del Rey erreicht wird. Martínez müsste also 37 Spiele machen. Er ist auf dem besten Weg: 29 Spiele absolvierte er bereits – nur in einem spielte er weniger als 45 Minuten.

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Quelle: BILD

Barcelona teilte dem Spieler schon mit: Du bleibst!

Klausel hin oder her – bei Barcelona ist man sich einig, dass der Spanier Martínez gehalten werden soll. Auch wenn er die Vorgaben nicht erfüllt. Entsprechendes sei ihm und seinem Umfeld mitgeteilt worden.

Doch bevor das möglich ist, muss noch viel passieren. Wieder ist in Barcelona die Zeit der harten Entscheidungen angebrochen: Wer geht, damit Martínez bleiben kann. Bis zum Sommer hat der Klub noch Zeit …

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