Jetzt ist es offiziell – und für den FC Bayern ist es ein bitterer Transfer-Rückschlag! Anthony Gordon (25) wechselt zum FC Barcelona. Die Katalanen verkündeten den Deal am Freitagabend offiziell. Der englische Nationalspieler unterschreibt bei der Blaugrana einen Vertrag bis 2031.
Zuvor hatte Transfer-Experte Fabrizio Romano bereits die vollständige Einigung gemeldet. In der Mitteilung des Klubs heißt es: „Gordon beeindruckte in der vergangenen Saison in der Champions League bei seinen drei Einsätzen gegen Barça. Und nun zieht er endlich das Barça-Trikot über.“
Bayern war sich mit Gordon einig
Besonders schmerzhaft aus Münchner Sicht: Nach BILD-Informationen hatte sich der FC Bayern mit Gordon bereits grundsätzlich über einen Wechsel verständigt. Der Flügelspieler sollte im Sommer die Offensive verstärken und als neuer Topstar helfen, die Champions League wieder nach München zu holen.
Doch der Engländer entschied sich anders. Laut der Barça-nahen Zeitung „Mundo Deportivo“ bevorzugte Gordon von Beginn an einen Wechsel nach Spanien – trotz des konkreten Interesses aus München. SPORT BILD kann bestätigen, dass Barça-Präsident Joan Laporta persönlich Kontakt aufgenommen und das Interesse hinterlegt hatte. Auch Sportdirektor Deco war zuletzt in London vorstellig.
80 Millionen – Bayern stieg aus
Newcastle United akzeptierte übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Gesamtpaket über rund 80 Millionen Euro – 70 Millionen fix plus 10 Millionen an Boni. Die Bayern waren zu dieser Summe offenbar nicht bereit. Die interne Schmerzgrenze soll bei etwa 60 Millionen Euro gelegen haben.
Zudem hätte München zunächst Spieler verkaufen müssen, um den Transfer zu stemmen. Als Kandidaten galten João Palhinha und Alexander Nübel. Besonders Nübel soll bei Newcastle als möglicher Torwart-Kandidat gehandelt worden sein.
Barcelona profitierte hingegen davon, dass Newcastle bei der Zahlungsstruktur gesprächsbereit war und eine Ratenlösung akzeptierte – ein entscheidender Faktor für die finanziell angeschlagenen Katalanen. Am Ende setzt sich Barça durch. Bayern geht leer aus.

