Dritte Pleite in Serie für Science City Jena!
Der Neuling der easy credit Basketball-Bundesliga verlor am Samstagabend vor 3125 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena gegen Bamberg mit 81:102 (32:38).
Bamberg dreht nach der Pause auf
Jena und Bamberg lieferten sich in den ersten beiden Vierteln ein Duell auf Augenhöhe. Angeführt von Joe Weskamp (11 Punkte bis zur Pause) hielten die Jenaer das Spiel offen. Achtmal wechselte die Führung, ehe es mit 32:38 aus Jenaer Sicht in die Pause ging.
Dabei schmissen die Thüringer einen möglichen Sieg einfach weg! Trainer Björn Harmsen war deswegen sauer: „Unsere Wurfquote in der ersten Halbzeit war unterirdisch! Dabei hatten wir die Bamberger ganz gut eingelullt …“
Doch die wachten in der Halbzeitpause auf.
Die Franken erhöhten binnen zwei Minuten auf 45:32, zogen kurz darauf auf 57:37 auf und davon. Das dritte Viertel entschieden die Franken mit 34:19 für sich. Die Partie war entschieden.
„Die kamen raus wie die Feuerwehr“, sagt Harmsen. Und bei Jena hingen die Köpfe. Das Fehlen der beiden Riesen Robin Christen und Great Osobor machte sich bemerkbar. „Wir wurden müde, haben derzeit keine Tiefe im Kader“, sagt der Jenaer Trainer.
Bester Bamberger: Cobe Williams, der am Ende auf 24 Punkte kam. Der US-Boy ließ die Jenaer Defensive immer wieder alt aussehen, traf aus allen Lagen. Neben ihm kamen Demarcus Demonia mit 18 und Austin Crowley mit 19 Punkte auf zweistellige Werte.
Bank verlängert Vertrag in Jena
Apropos Crowley. Dem war es 89 Sekunden vor dem Ende vorbehalten, mit zwei Freiwürfen die 100 Punkte vollzumachen.
Eine positive Nachricht blieb am Ende für Jena: Eigengewächs Lorenz Bank verlängerte kurz vor dem Spiel seinen Vertrag um zwei Jahre.


