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Bamberg – [–>Zweites Heimspiel, zweiter Sieg! Die Bamberg Baskets haben in der Halbfinalserie (Modus: Best-of-five) gegen Erzrivale Berlin zum 2:2 ausgeglichen. Nach dem hochverdienten 81:67-Erfolg können die Oberfranken am Dienstag (20.30 Uhr/Dyn live) in der Hauptstadt tatsächlich ins Endspiel gegen Titelverteidiger Bayern München einziehen. Wer hätte das nach dem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch für möglich gehalten?

Auch bei Bambergs Erfolgscoach Anton Gavel (41) ist der Glaube an das mittelgroße Basketballwunder zurück. Bamberg hat einen der kleinsten Etats der BBL. Gavel: „Glückwunsch an unsere Spieler zu dieser erneuten Energieleistung. In Berlin werden wir nun mindestens noch einmal so eine Leistung brauchen. Wenn wir jetzt schon in Spiel fünf sind, wollen wir natürlich auch alles dafür tun, dass wir auch das nächste Spiel gewinnen.“

Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Domstädter Alba Berlin klar überlegen. Angepeitscht von 5700 Zuschauern regnete es im Schlussviertel Bamberger Dreier, Berlins Quote wurde dagegen immer schwächer. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende waren die Oberfranken auf 71:56 davongezogen – die Entscheidung in Spiel vier der Serie.

„Werden in Berlin alles geben!“

Ein Erfolgsgarant am Samstagabend: die erneut unfassbar laute Unterstützung der heimischen Fans. Aus diesem Grund soll „Freakcity“ im entscheidenden Match auch in der Berliner Max-Schmeling-Halle zahlreich vertreten sein. Ex-Namenssponsor Michael Stoschek (78/Brose) hat sich deswegen bereit erklärt, die Kosten für alle Bamberger Fanbusse zu übernehmen, um dem Team so auch in der Bundeshauptstadt den notwendigen Rückhalt zu geben.

Sehr zur Freude von Bambergs Power Forward Demarcus Demonia (26/diesmal 12 Punkte): „Bei den ersten beiden Spielen in Berlin hat uns die Energie gefehlt. Unsere Fans haben uns genau diese Energie jetzt in den beiden letzten Spielen zurückgegeben. Wir haben jetzt wieder als Mannschaft gespielt und das auch noch sehr physisch, und so müssen wir die Serie jetzt dort auch beenden. Wir werden jetzt nach Berlin fahren und dort noch einmal alles geben, was wir haben.“

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