„Er wird noch immer wochenlang fehlen.“
Dieser Satz von Trainer Mikel Arteta (43) über Kai Havertz dürfte den Fans des FC Arsenal Sorge bereiten. Denn: Der Offensiv-Allrounder fehlt dem Premier-League-Tabellenführer bereits seit Mitte August. Havertz hatte sich aufgrund einer Knieverletzung sogar einer Operation unterziehen müssen. An eine schnelle Rückkehr des deutschen Nationalspielers ist offenbar derzeit nicht zu denken.
Innerhalb seiner Rehabilitationsphase musste Havertz einen Rückschlag hinnehmen. Auf der Pressekonferenz vor Arsenals Ligaspiel gegen Brentford am Mittwochabend erklärte Arteta jetzt: „Er hat alles gegeben. Er konnte den nächsten Schritt nicht machen, aber jetzt sieht es so aus, als hätten wir das geschafft. Mal sehen, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt. Er macht sich wirklich gut, macht schon einige Dinge auf dem Platz. Aber ich glaube, er braucht noch etwas Zeit.“
Noch vor einer Woche hatte sich das beim Arsenal-Coach schon deutlich optimistischer angehört. Vor dem Champions-League-Kracher gegen Bayern (3:1) hatte Arteta gesagt: „Die Prognosen für Gyökeres und Havertz sind sehr gut. In den nächsten Tagen werden sie erneut untersucht, um zu sehen, ob wir sie am Wochenende einsetzen können.“ Während Gyökeres bereits sein Comeback gab, muss sich Havertz weiter gedulden.
Arsenal-Trainer Mikel Arteta
Genau wie sein Trainer und seine Teamkollegen. Arteta: „Wir alle wollen ihn unbedingt zurück haben. Ich meine, er ist ein Spieler, den ich persönlich sehr schätze, weil er so viel in die Mannschaft einbringt – aufgrund seines Charakters und seiner Persönlichkeit. Ich sehe, wie sehr er darunter leidet, nicht dabei zu sein.“
Auch Abwehrchef Gabriel Magalhaes werde noch einige Wochen fehlen, verriet Arteta. Allerdings habe er in dieser Spielzeit einen Kader zur Verfügung, der diese Ausfälle auffangen kann: „Wir haben daraus gelernt und konnten einen Kader zusammenstellen, der viel zuverlässiger ist und mehr Optionen bietet.“


