Scharfe Worte von einer Ski-Ikone!
US-Superstar Lindsey Vonn (41) rechnet mit den Leuten ab, die sich nach ihrem Sensations-Comeback im Dezember 2024 negativ über sie geäußert hatten. So attestierte ihr etwa Ski-Legende Franz Klammer (72) einen „Vollschuss“, in den Augen von Ex-Fahrer Pirmin Zurbriggen (62) hätte Vonn darunter gelitten, kein Champion mehr zu sein.
Jetzt schießt Vonn gegen ihre Kritiker! Der „Süddeutschen Zeitung“ sagt Vonn: „Ich war darauf vorbereitet, dass Menschen fragen, ob das klug ist. Was ich respektlos fand, waren die persönlichen Angriffe.“
Dass ausgerechnet aus dem Ski-Umfeld persönliche Kritik kam, stößt Vonn sauer auf: „Das sind meine Leute. Die haben die gleichen Dinge durchlebt wie ich, Siege, Niederlagen, Stürze. Wenn die so etwas sagen, tut das sehr weh.“ Vonn knallhart: „Diese Leute haben letztlich keine Ahnung, wer ich bin.“
Nach ihrem Rücktritt 2019 feierte Vonn im Dezember 2024 ihr Comeback, war sofort wieder vorne dabei. In diesem Winter feierte sie bereits zwei Weltcup-Siege, führt die Abfahrts-Wertung an. Und das trotz ihrer krassen Verletzungs-Historie! Nach zahlreichen Blessuren fährt Vonn mittlerweile mit einem künstlichen Knie.
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Die US-Amerikanerin: „Es verlief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber es war trotzdem verdammt gut, wenn man bedenkt, dass ich kein Außenband im linken Knie hatte, mit zwei Bandagen Ski fuhr und eigentlich kaum noch laufen konnte.“
Vonn gibt Einblicke in Gefühlswelt
Spannend, welche Einblicke Vonn in ihre Gefühlswelt gibt. „Es gibt Phasen, die kann man mit der Trauer nach einem Todesfall vergleichen. Ich hatte aber immer ein anderes Bild. Skifahren war meine Sonne – alles in meinem Leben kreiste darum, wie die Planeten.“
Und weiter: „Meine Sonne war erloschen. Ich kenne viele Sportler, die daran gescheitert sind, eine neue Sonne zu finden.“
Vonns Weg? Eine Therapie: „Manche Menschen suchen dieses Gefühl dann in anderen Dingen, manche auf ungesunde Weise. Ich wusste, dass ich den gesunden Weg wählen muss. Deshalb ging ich zur Therapie.“
Die US-Amerikanerin fiebert den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) entgegen. Nach Ende der Saison will sie ihre Ski-Karriere dann endgültig beenden.

