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Alexander Zverev hat es geschafft: Nach einer Durststrecke von fünf verlorenen Halbfinals in Serie konnte der 29-jährige Hamburger beim Masters-Turnier in Madrid den Bann brechen. Im sechsten Anlauf des Jahres 2026 sicherte er sich durch einen verdienten 6:2, 7:5-Erfolg gegen den belgischen Youngster Alexander Blockx das Ticket für das Finale. Dort wartet am Sonntag kein Geringerer als die Nummer 1 der Welt, Jannik Sinner.

Gegen den 21-jährigen Blockx, aktuell die Nummer 69 der Weltrangliste, ließ Zverev von Beginn an keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. In der spanischen Hauptstadt bleibt seine Serie damit makellos: Noch nie hat Zverev in Madrid gegen einen Profi außerhalb der Top 30 verloren.

Satz 1: Dank zweier früher Breaks dominierte Zverev das Geschehen und sicherte sich den Durchgang souverän mit 6:2.

Satz 2: Der junge Belgier leistete deutlich mehr Gegenwehr und wehrte kämpferisch sieben Breakbälle ab. Erst beim achten Versuch – begünstigt durch einen Netzroller – gelang Zverev das entscheidende Break zum 6:5, bevor er nach insgesamt 1:36 Stunden den Sieg perfekt machte.

Schon zweimal hat Alexander Zverev das Masters in Madrid gewonnen: 2018 und 2021

Foto: Getty Images

Zverev: „Ich bin natürlich sehr glücklich. Es waren harte Matches bis hierhin und nun geht es wieder gegen Jannik. Wenn du Nummer 1 bist, wie er, hast du jede Woche Druck. Ich glaube, er genießt Tennis, und hoffe aber, ich mache es ihm diesmal etwas schwerer. Er ist aber nun mal der beste Spieler der Welt.“

Für Zverev ist es bereits das vierte Endspiel in Madrid, wo er schon 2018 und 2021 triumphieren konnte. Dennoch geht er als Außenseiter in die Partie am Sonntag: Jannik Sinner gewann die letzten acht Begegnungen gegen den Deutschen. Zverevs letzter Erfolg gegen den Italiener liegt bereits drei Jahre zurück.

Ein Blick voraus zeigt, dass dieses Duell zum Dauerbrenner des Frühjahrs werden könnte. Da Carlos Alcaraz aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung auch für Rom und die French Open in Paris abgesagt hat, ist der Weg für weitere Final-Duelle zwischen Sinner und Zverev bei den kommenden Tennis-Highlights frei.

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