Neunter Sieg in Folge für Alba. Und immer wieder nach dem gleichen Muster. Als würden sie mit den Gegnern spielen. Das überrascht selbst die Berliner.

Mit dem 89:85-Erfolg in Chemnitz springt Alba auf Platz vier der Tabelle. Nur eine Zwischenstation. Denn die Berliner sind das Team der Stunde in der BBL. Und spielen derzeit mit enormem Selbstbewusstsein, der sie selbst erstaunt.

Ist dieser Trick legal?: Basketballer verschwindet plötzlich und trifft!

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„Ich hätte gedacht, dass es länger dauern würde, bis das Team funktioniert“, gab Spielmacher Martin Hermannsson nach dem Spiel am Dyn-Mikro ehrlich zu. Und erklärt, was er meint: „Wir haben ein komplett anderes Team als in der Vergangenheit. Viele Jungs spielen ihr erstes Jahr in Europa.“

Alba ist das Team der Stunde: Berliner Basketballer selbst überrascht, dass es so gut läuft

13 Abgänge, nahezu alle Leistungsträger, verließen im Sommer den Klub. Und im Oktober machte auch noch überraschend Top-Scorer Boogie Ellis den Abgang, ließ sich von den Dubai-Dollars locken.

Was jetzt auffällt: Bei fünf der letzten sechs Siege (Liga und Pokal) lagen die Berliner immer lange zurück.

Grund für die starke zweite Hälfte, sind die Worte, die in der Pause in der Kabine fallen: Kapitän Jonas Mattisseck nach dem Jena-Spiel: „Die Kabine ist laut, jeder sagt etwas in der Halbzeit. Das funktioniert sehr gut.“ Und Justin Bean ergänzt: „Alles, was der Coach in der Halbzeit gesagt hat, war, dass wir härter spielen müssen.“ Und das machen sie dann auch …

Taktgeber ist dabei ein überragender Martin Hermannsson (31). Der Isländer glänzt mit Überblick, Intuition. Und macht sehr viel richtig, wenn es darauf ankommt, vor allem in der Crunchtime. Mit 14,1 Zählern ist er Top-Scorer der Berliner, dazu kommen im Schnitt fünf Assists.

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Und nicht nur in der Bundesliga läuft es derzeit. Nach verpatztem Auftakt in der Champions League, gewannen die Berliner die letzten drei Spiele, haben sich damit bereits vorzeitig für die nächste Runde qualifiziert.

Der isländische Point Guard bleibt dennoch kritisch: „Natürlich ist es noch nicht perfekt. Und es gibt noch viel Raum für Verbesserungen. Aber ich hoffe, wir können da weitermachen, noch besser werden. Und dann werden gute Dinge passieren.“

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