Das BBL-Spiel war längst vorbei, als Bayern-Coach Gordon Herbert (65) es endlich schaffte, sich den Weg durch die Katakomben der Uber Arena zum Team-Bus zu bahnen.

Der Weltmeister-Trainer von 2023, der bis 2012 selbst Trainer bei Alba war, wurde immer wieder aufgehalten, von zahlreichen ehemaligen Weggefährten angesprochen.

Basketballer verspielen Mega-VorsprungSensationelle Bayern-Pleite!

Quelle: DYN

Doch die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte hatte er sich sicherlich anders, erfolgreicher vorgestellt. Das war dem Kanadier auch anzumerken, als er die überraschende 81:88-Niederlage seiner Bayern gegen die Berliner zu erklären versuchte. Denn nach der Euroleague-Pleite am Freitag in Madrid (76:88) war es bereits die zweite Niederlage im zweiten Spiel im neuen Jahr.

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„Ich war schon nicht zufrieden, wie wir in Madrid gespielt haben“, so Herbert ehrlich. „Zwar haben wir es heute etwas besser gemacht. Aber sind nur mit zehn in die Pause gegangen, dabei waren wir schon mit 19 vorn. Das hätten viel mehr sein müssen. Da hatten wir Ende des zweiten Viertels zu viele Ballverluste. Das war schlampig und nicht konsequent“, sagte er deutlich.

Zwei Tage zuvor hatte der Deutsche Meister in Madrid gespielt, musste bereits 40 Stunden später zum Duell in Berlin antreten. Erst am Samstagabend war das Team in Berlin gelandet. Keine optimale Vorbereitung. Doch das wollte Herbert nicht als Erklärung durchgehen lassen.

Teaser-Bild

Foto: BILD

„Wir waren 15 Minuten das bessere Team, Alba für 25 Minuten“, so der Coach. „Das muss ich anerkennen. Sie hatten mehr Energie, mehr Intensität.“

Für die kriselnden Berliner (14.) war es im Prestige-Duell gegen die Münchner (1.) ein ganz wichtiger Sieg zur rechten Zeit. Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic (49) hatte vor dem Duell noch klar gesagt: „Wir gehen in das Spiel, wie bei jedem Spiel gegen Alba, unabhängig von der Tabellensituation.“ Doch das klappte nur die ersten 15 Minuten … 

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