Fast drei Jahre nach der Erpressungs-Affäre um Superstar Paul Pogba (31) gibt es jetzt Konsequenzen!

Paul Pogbas Bruder Mathias (34) sowie fünf weitere Angeklagte bekommen empfindliche Strafen.

Mathias Pogba wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, von denen zwei zur Bewährung ausgesetzt werden. Das übrige Jahr verbüßt Mathias mit einer elektronischen Fußfessel, bleibt aber auf freiem Fuß. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen.

Das Urteil wurde am Donnerstag-Nachmittag von einem Pariser Gericht verkündet. Noch härter trifft es die anderen Verurteilten: Sie erhalten Gefängnisstrafen von bis zu acht Jahren.

Der Grund dafür: Mathias musste sich „nur“ wegen versuchter Erpressung verantworten, während die anderen Angeklagten auch für Freiheitsberaubung und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung bestraft wurden.

Paul Pogba (31) ist aufgrund seiner Doping-Sperre aktuell vereinslos

Foto: AP

Was war genau passiert?

Paul Pogba erstattete im März 2022 Anzeige. Er war von maskierten und bewaffneten Männern entführt und festgehalten worden.

Sie sollen rund 13 Millionen Euro für „Schutzdienste“ gefordert haben. Laut eigener Aussage habe Pogba rund 100.000 Euro an die organisierte Gruppe gezahlt. Diese habe ihn daraufhin aber wiederholt eingeschüchtert und gedroht.

Eine spezielle Rolle spielte dabei auch Bruder Mathias. Dieser soll mehrfach Unwahrheiten über seinen Bruder Paul verbreitet haben, um ihn in ein schlechtes Licht zu rücken.

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Quelle: BILD

So behauptete er unter anderem, Pogba habe einen „Hexen-Doktor“ engagiert, um seinen französischen Mannschaftskameraden Kylian Mbappé (25) zu verhexen. Mathias soll seinem Bruder außerdem mit der Veröffentlichung angeblich kompromittierender Videos gedroht haben, sollte er sich weigern, zu zahlen.

Das wurde Mathias jetzt zum Verhängnis. Der ehemalige Fußball-Profi, der unter anderem für den englischen Drittligisten Wrexham auflief, will die Strafe aber nicht akzeptieren.

Wie die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, haben die Anwälte von Mathias Pogba vor, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

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