Der deutsche Gruppengegner bei der WM ist raus!

Im letzten Viertelfinale des Afrika-Cups fliegt die Elfenbeinküste in einem temporeichen Spiel gegen Ägypten mit 2:3 raus. Der Rekordsieger des Turniers (7 Titel) steht einmal mehr im Halbfinale und trifft am Mittwoch auf Senegal.

Spieler des Spiels: Superstar Mohamed Salah. Der Flügelflitzer glänzt im Nationalmannschafts-Dress, die Querelen zum Ende des Jahres hin mit seinem Klub-Coach Arne Slot wirken nicht mehr nach.

Salah schnibbelt erst eine Ecke perfekt an den langen Pfosten auf den Kopf von Ramy Rabia, der zum 2:0 einköpft (32.). Dann stellt er kurz nach der Pause den alten Abstand wieder her, als er eine Hereingabe von Ashour ins Netz drückt – 3:1 (52.). Zuvor bringt Ex-Bundesliga-Star Omar Marmoush die Ägypter bereits in der Anfangsphase in Führung. Ahmed Fatouh unterläuft ein Eigentor, bringt so vor der Pause die Elfenbeinküste wieder ran.

Die Elfenbeinküste ist zwar die gesamte Partie spielbestimmend, hat sogar über 70 Prozent Ballbesitz. In der 73. Minute gelingt Guela Doué nach einer Standardsituation noch einmal der Anschlusstreffer.

Der Ausgleich gelingt aber nicht mehr. Die letzte Angriffsbemühung von Bayo landet in den Armen von Ägyptens Schlussmann El-Shenawy. Ägypten zeigt sich dagegen deutlich effektiver, macht aus 29 Prozent Ballbesitz und vier Schüssen aufs Tor drei Tore, die am Ende zum Weiterkommen reichen. Der Titelverteidiger scheidet also vorzeitig aus, verpatzt damit ein Stück weit die Generalprobe für die anstehende WM in den USA, Kanada und Mexiko.

Im zweiten Viertelfinale des Tages setzte sich Nigeria mit 2:0 gegen Algerien durch. Victor Osimhen (47.) und Akor Adams (57.) brachten die Nigerianer mit dem Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs auf die Siegerstraße.

Im Halbfinale treffen die Super Eagles am Dienstag (14. Januar, 21 Uhr) auf Marokko.

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