Der Einzug ins Viertelfinale der Champions League beschert den Klubs hohe Prämien. Auch die Bayern und der BVB sahnen ab. Laut Berechnungen von „Football Meets Data“ brechen die beiden deutschen Vereine die 100-Millionen-Euro-Schallmauer.
Spitzenreiter des Prämien-Rankings ist der deutsche Rekordmeister. Nach aktuellem Stand winken 105,866 Euro für die Vereinskasse. Gefolgt von Paris-Saint-Germain (104,417 Millionen Euro) und Inter Mailand (103,127 Millionen Euro). Zumindest im Finanz-Ranking ist das Viertelfinale zwischen den Italienern und Bayern demnach das absolute Spitzenspiel.
Für die Bayern wichtige Einnahmen. Denn: Klub-Legende Uli Hoeneß schlug zuletzt auf der 125-Jahre-Feier Festgeldalarm. Der Bau des neuen Leistungszentrums – verschoben. 150 Millionen Euro sollte das Projekt kosten. Vielleicht bald mitfinanziert durch die Champions-League-Einnahmen.
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Mit 102,163 Millionen Euro folgt der BVB auf Rang Vier. Auch die Dortmunder brauchen das Geld dringend. Derzeit Tabellenplatz zehn, nächstes Jahr nicht international. Dann fehlen solche Prämien. Und es werden Ausgaben nötig sein, um wieder oben anzugreifen.
Mit Bayer Leverkusen darf sich ein weiterer Verein über üppige Zusatzeinnahmen freuen (87,106 Millionen Euro). Damit liegen sie auf Platz 9 des Rankings, hinter Liverpool (98,135 Millionen Euro). Die von den Daten-Experten errechneten Top 10 komplettiert Atlético Madrid mit 84,919 Millionen Euro.
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Generell erhalten alle Teams eine Antrittsprämie. Die beläuft sich auf 18,62 Millionen Euro. In die Berechnung floss zudem eine Wertprämie und Boni für die Leistungen der laufenden Saison ein. Bis zum Finale erhöhen sich die Prämien also noch. Nicht berücksichtigt werden Einnahmen wie Ticketverkäufe bei Heimspielen.


