Auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Kracher gegen Atlético Madrid erklärte der Brasilianer: „Ich tue, was der Klub von mir verlangt. Und der Klub hat mich gebeten, in Madrid zu bleiben.“
Hintergrund: Bereits im Vorfeld der Verleihung war durchgesickert, dass nicht Vini Jr., sondern ManCity-Star Rodri als bester Spieler ausgezeichnet wird. Die Klubführung der Königlichen entschied daraufhin, gar nicht erst nach Paris zu reisen. Eine Aktion, die für heftige Diskussionen sorgte.
Die Entscheidung der Real-Bosse kam nicht überall gut an. Manchester-City-Fans verspotteten die Spanier erst vor wenigen Wochen mit einem riesigen Banner im Etihad-Stadium. Der Spruch darauf: Sie sollen „aufhören zu weinen“.
Vinícius selbst gibt sich inzwischen gelassen. Zwar habe er nach der Niederlage gegen Rodri kurz gehadert, doch nun sagt er: „Die Leute stimmen ab, wie sie wollen. Aber ich habe meine eigenen Gedanken. Ich habe nie davon geträumt, den Ballon d’Or zu gewinnen. Aber wenn man so nah dran ist, will man es natürlich schaffen.“
Neben dem Ballon d’Or-Boykott äußerte sich Vinícius auch zu Spekulationen um seine Zukunft. Immer wieder gibt es Gerüchte über ein Mega-Angebot aus Saudi-Arabien. Doch der Brasilianer winkt ab:
Er wolle seinen Vertrag „so schnell wie möglich verlängern“. In der spanischen Hauptstadt sei er glücklich: „Alle lieben mich und ich werde nirgendwo anders als hier besser sein.“
Wechsel nach Saudi-Arabien?: Hier spricht Vini Jr. über seine Zukunft
Mit 17 Toren und 12 Vorlagen in 35 Pflichtspielen zeigt Vinícius auch in dieser Saison, warum er zu den besten Offensivspielern der Welt gehört.

