Manchester United-Trainer Ruben Amorim (40) lässt sich provozieren!

Nach der bitteren FA-Cup-Pleite gegen Fulham wurde der Portugiese auf Kritik von Klub-Legende Wayne Rooney (39) angesprochen. Der ehemalige United-Star, mittlerweile TV-Experte, hatte Amorims ehrgeizige Ziele als „naiv“ bezeichnet.

Rooney, der an Silvester bei Plymouth entlassen wurde, analysierte bei der BBC: „Ich finde es etwas naiv zu sagen, dass sie die Premier League gewinnen wollen. Sie sind aktuell weit davon entfernt. Amorim wird Zeit bekommen, aber es ist kein Freifahrtschein. Sie müssen erstmal weiter nach oben in der Tabelle kommen.“ Aktuell steht United auf Platz 14 – von der Meisterschaft meilenweit entfernt!

Der United-Coach konterte: „Naiv wäre es zu glauben, dass wir es in dieser oder der nächsten Saison schon schaffen. Ich weiß, dass in diesem Moment jeder alles weiß. Ich war nach meiner Spielerkarriere selbst TV-Experte. Ich weiß, wie einfach es ist, von außen zu reden.“ Und weiter: „Wir befinden uns in einer schwierigen Phase. Und ich bin nicht naiv, deshalb bin ich hier, mit 40 Jahren, und trainiere Manchester United.“

Der 40-jährige Coach ließ sich nicht dazu hinreißen, Rooneys eigene Trainerbilanz ins Spiel zu bringen. Dabei hätte er es leicht gehabt: Während Amorim mit Sporting Lissabon zwei portugiesische Meistertitel holte, scheiterte Rooney bei Birmingham und Plymouth.

Neben der Trainerdiskussion geriet auch Keeper André Onana in die Kritik. Der Kameruner leistete sich zuletzt gegen Ipswich Patzer und schien dann bei der Niederlage gegen Fulham bei Abstößen zu trödeln. Dazu Amorim: „André war frustriert. Unser Team war müde, er hat Zeit geschunden, um Luft zu holen.“

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Quelle: BILD

Nun muss Amorim dringend liefern. Die letzte Hoffnung auf eine versöhnliche Saison liegt in der Europa League, wo United am Donnerstag auf Real Sociedad trifft. Sollte auch dort das Aus drohen, könnte es für Amorim ungemütlich werden.

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