„Ich hatte immer ein sehr schwieriges Verhältnis zu meinen Mitspielern auf dem Platz“, gibt Lehmann zu. Besonders mit Frankreich-Legende Thierry Henry (47) habe er sich ständig gefetzt! „Im Training habe ich mich zum Beispiel immer mit Thierry gestritten, hab ihn aufgefordert: ‚Lauf, lauf, lauf!‘ Auch mit anderen Jungs gab es Streit, weil es im Training schon ums Gewinnen ging.“
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Auch mit Manuel Almunia (47), seinem Nachfolger zwischen den Pfosten, sei das Verhältnis angespannt gewesen: „Weil er derjenige war, der meinen Platz eingenommen hat. Also musste ich diesen zurückgewinnen. Man kann sich vorstellen, dass die Beziehung nicht immer die beste war.“
Mehr noch: Lehmann habe eiskalt ausgenutzt, dass er der Erfahrenere der beiden war. „Er war ziemlich jung und dachte, ich hasse ihn, aber das tat ich nicht. Ich wollte nur spielen und habe alles getan, um das wieder tun zu können. Manchmal habe ich ihn ein bisschen psychisch unter Druck gesetzt. Das war nicht fair, aber manchmal passiert das im Fußball.“
Almunia sei in Lehmanns Augen ein „fantastischer Torhüter“ gewesen, Aber: „Im Fußball heißt es entweder ich oder er. Das galt auch für Manuel.“
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Abseits des Platzes sei es aber eine andere Geschichte gewesen. Lehmann über Almunia: „Ein sehr netter Kerl, das habe ich ihm auch gesagt. Seitdem haben wir ein gutes Verhältnis.“
Lehmann kam auf insgesamt 200 Einsätze für Arsenal in der Premier League. Trotz der Spannungen ist er bis heute eine Ikone des Klubs. 2008 verließ er den Verein, kehrte zwei Jahre später zurück und beendete schließlich seine Karriere dort.


