Die Leistungen der Bayern haben zuletzt bei den Fans für wenig Begeisterungsausbrüche gesorgt. Zwar liegen die Bayern in der Bundesliga klar auf Meisterkurs und stehen in der Königsklasse im Achtelfinale, aber das glückliche 1:1 im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow war kein Zufall, sondern die Bestätigung eines gefährlichen Trends – das Team von Trainer Vincent Kompany (38) wird immer schlechter!
4 konkrete Namen: Diese Stürmer stehen auf Bayerns Liste!
Zu Saisonbeginn waren die Münchner zwar in der Defensive wacklig, dafür aber im Angriff extrem stark. Die Folge: Schützenfeste wie beim 9:2 gegen Dynamo Zagreb, 5:0 in Bremen oder 6:1 in Kiel.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß (73) jubelte Mitte Oktober: „Ich gehe wieder richtig gerne ins Stadion!“
Dann das Pokal-Aus gegen Leverkusen (0:1) – und plötzlich die Rückkehr der Achterbahn-Bayern: 1:2 gegen Mainz, dann wieder ein 5:1 gegen Leipzig.
Seit dem Jahreswechsel ist die Entwicklung bedenklich: In den vergangenen acht Spielen wurde der Rekordmeister immer schlechter, überzeugte nur einmal – beim 5:0 gegen die desolaten Hoffenheimer.
Beim 3:0 gegen Werder kam keinerlei Gegenwehr von den Bremern. Das 2:1 in Freiburg war hart erkämpft.
Ansonsten nur Auftritte, bei denen die Abwehr weiter wackelte und der Angriff zunehmend ins Stocken geriet. Tiefpunkt bisher: das 0:3-Debakel bei Feyenoord.
Danach ging Joshua Kimmich (30) als einziger hart mit seinem Team ins Gericht: „Wir sind momentan kein Top-Team!“

Joshua Kimmich (25) nimmt für gewöhnlich kein Blatt vor den Mund
Das 0:0 gegen Leverkusen (ohne einen direkten Schuss aufs Tor) und das 1:1 gegen Celtic waren nicht viel besser.
Kimmich: „In der Hinrunde war unsere Leistung immer sehr, sehr beständig. Jetzt haben wir lange kein Schützenfest mehr gehabt.“
Klar ist: Auch wenn die Bayern in der Liga acht Punkte Vorsprung haben, müssen sie sich steigern, sonst ist im Achtelfinale der Königsklasse gegen Atlético oder Leverkusen Feierabend.

