Die 25:31-Pleite in Kiel schmerzt den SC Magdeburg noch immer. Besonders die Art und Weise sorgt für Diskussionen – auch intern! Nach der klaren Kritik von Gisli Kristjansson (25) äußert sich nun Trainer Bennet Wiegert (43) zu den Vorwürfen seines Spielmachers.

Kristjansson bemängelte nach der Niederlage gegenüber SPORT BILD die fehlende Härte in der Abwehr und den mangelnden Mut des Teams. Wiegert stimmt dem Isländer nur mit Abstrichen zu, sagt zu SPORT BILD: „Härte weiß ich nicht, das ist immer so subjektiv. Da gibt es keine Fakten für. Ich weiß nicht. Aber Mut waren meine Worte. Den habe ich gegen Kiel in großen Phasen vermisst.“

Deutliche Worte vom SCM-Coach! Wiegert weiter: „Ich hatte auch das Gefühl, in blasse Gesichter zu gucken, wo ich nicht das Gefühl hatte: Wo ist jetzt das Aufbäumen? Wo ist jetzt das Aufopfern füreinander? Da möchte ich in Zukunft einfach mehr erwarten.“

Wiegert macht deutlich, dass er die kritischen Worte von Kristjansson keineswegs als Angriff sieht, sondern sie sogar teilt: „Nein, das kommt sicherlich auch von mir. Ich finde das gut, dass er so kritisch damit umgeht. Aber die Erfahrung, die ich mit solchen Situationen gemacht habe, ist: Über alles gleich das Schwert zu brechen, ist wenig zielführend.“

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Quelle: Sportdeutschland.TV

Während er in der Halbzeit noch sehr emotional war, blieb Wiegert nach dem Spiel betont sachlich: „Nach dem Spiel war ich eigentlich eher ruhig und habe versucht, eindringlich zu beschreiben, woran die Niederlage gelegen hat und was wir schnellstmöglich zu ändern haben, um ein anderes Gesicht zu zeigen. Und das ist mir ganz wichtig, ein anderes Gesicht zu zeigen, wo man halt wieder sieht, dass da eine Mannschaft ist, die mutig ist.“

Diesen Mut können die SCM-Stars am Mittwoch (20.45 Uhr/Dyn) unter Beweis stellen, wenn der SCM in der Champions League bei Kielce ran muss.

Teaser-Bild

Foto: BILD

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