Die Handball-Bundesliga hat noch nicht mal wieder begonnen, da jagt ein Verletzungsschock den nächsten.

Nun hat es den HC Erlangen schwer erwischt, der als Vorletzter ums Überleben in der 1. Liga kämpft und sich in der WM-Pause massiv verstärkte. Ausgerechnet ein wichtiger Shooter fällt nun wochenlang aus.

Handball: Ausfall-Schock für Kellerklub Erlangen

Viggo Kristjansson, isländischer Nationalspieler, wurde für rund 300000 Euro vom SC DHfK Leipzig losgeeist, wo er noch Vertrag bis 2027 hatte. Das Ziel war klar: Der rechte Rückraumspieler sollte Erlangen aus dem Keller schießen.

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Doch nun ist klar: Daraus wird vorerst nichts. Der Klub teilte mit: „Auch am HC Erlangen sind die übermäßigen Belastungen der Spieler durch die am Sonntag zu Ende gegangene Handball-Weltmeisterschaft nicht spurlos vorbeigegangen. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich zwar nicht erfüllt, dennoch wird Neuzugang Viggo Kristjansson die ersten Spiele der Rückrunde wegen einer Knieverletzung fehlen.“

Kristjansson spielte bei der WM mit Island stark, verpasste trotz nur einer Niederlage das Viertelfinale und wurde am Ende Neunter. Die Verletzung zog er sich nach seiner Rückkehr zu.

Die Rede ist von einem Trainingsunfall, bei dem zunächst ganz Schlimmes bis hin zum Kreuzbandriss befürchtet wurde, was sich zum Glück nicht bestätigte. Der Zeitpunkt der Rückkehr ist jedoch ungewiss.

Zum Start muss Erlangen, drei Punkte hinter dem rettenden Platz, am 9. Februar gegen die SG Flensburg-Handewitt ran. Punkte wären da wohl auch mit Kristjansson utopisch.

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Quelle: Sportdeutschland.TV

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