Vor allem bei Domenico Ebner, der sich mit Trillini einen Traum erfüllte und sich mit Italien nach 28 Jahren wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Der Bundesliga-Torwart vom SC DHfK, der in Freiburg/Breisgau geboren wurde, verfasste auf seinem Instagram-Account eine Abschiedsbotschaft für seinen Nationaltrainer in Italienisch.
Er schreibt: „Vor acht Jahren kamen Sie zu mir, um mich vom Projekt der italienischen Nationalmannschaft zu überzeugen. Viele glaubten nicht an den italienischen Handball, aber Sie schon!“

Riccardo Trillini (59) führte Italien sensationell zum WM-Turnier
Und weiter: „Ich erinnere mich, dass sie damals gesagt haben, dass sie mit der Mannschaft zu einem großen Turnier gehen wollten – viele hätten sie für verrückt gehalten.“
Die nächsten Worte gehen dann richtig zu Herzen: „Danke für diese acht Jahre, dass sie immer an mich geglaubt haben. Wir weinten und freuten uns gemeinsam, teilten unglaubliche Momente und unvergessliche Gespräche. Sie haben mir für meine Karriere so viel gegeben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!“
Trillini war seit März 2017 Cheftrainer Italiens. Er sagte zuletzt: „Das Wichtigste ist, dass der italienische Handball stolz auf sich und seine Nationalmannschaft sein kann. Im Laufe der Jahre haben wir immer versucht, eine Mentalität zu vermitteln, die besagt, dass es nicht wahr ist, dass man in Italien nicht auf hohem Niveau Handball spielen kann.“
Die WM hat das einmal mehr bewiesen.


