Die gute Nachricht: Frankfurt qualifiziert sich als Fünfter dennoch direkt fürs Achtelfinale der Europa League.
Das Spiel wird allerdings für kurze Zeit zur Nebensache!
Ordner müssen die Fanlager trennen
Ex-Bundesliga-Star Angelino (von 2020 bis 2024 bei RB Leipzig und Hoffenheim) erzielt die Führung für die Gastgeber, knallt die Kugel am zweiten Pfosten völlig unbedrängt rein – 1:0 (44.).
Im Anschluss wird es hässlich: Roma-Fans randalieren nahe dem Frankfurter Block. Nicht zu glauben: Die Anhänger feuern Leuchtraketen auf die mitgereisten Frankfurt-Fans, bewerfen sie zudem mit Rauchbomben.
Lediglich eine Plexiglas-Scheibe trennt die beiden Blöcke voneinander. Die Polizei muss anrücken, drängt die Heimfans zurück und versucht die Situation zu beruhigen. Immerhin: Im zweiten Durchgang bleibt es auf den Rängen weitestgehend ruhig.

Auf den Rängen ist es zu Tumulten gekommen
Auf dem Platz sind die Gastgeber tonangebend. Der eingewechselte Shomurodov trifft nach einem Fehler von Tuta zum 2:0 (69.) – die Entscheidung!
Toppmöller rotiert im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Spiel auf drei Positionen, bringt Tuta, Bahoya, Chaïbi für Collins, Götze und Uzun. Eintracht findet zu keiner Zeit zu ihrem Spiel, kommt auch deshalb nur einmal gefährlich vors Tor. Larssons Kopfball (22.) ist zu zentral, Roma-Keeper Svilar hat keine Probleme, den Ball über die Latte zu lenken. Die Abwehr der Gastgeber, um Ex-Bundesliga-Star Mats Hummels, verteidigt die Frankfurter Angriffsversuche souverän weg.
Für die Hessen ist es die erste Niederlage in diesem Jahr. Eine, die sie verschmerzen können – aber Trainer Toppmöller so nicht hinnehmen wird. Ein insgesamt schwacher und emotionsloser Auftritt der SGE, die am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Live-Ticker auf bild.de) in der Liga gegen Wolfsburg Wiedergutmachung betreiben kann.


