Die Entscheidung ist gefallen, der WM-Kader steht!

Nach dem finalen WM-Test in Hamburg gegen Brasilien (28:26) hat Handball-Bundestrainer Alfred Gíslason (65) seinen Kader für die in Dänemark, Kroatien und Norwegen stattfindende Weltmeisterschaft nominiert.

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Quelle: DYN

Aus dem 19er-Kader, den der Isländer in Hamburg zur Vorbereitung zusammenzog, werden diese zwei Profis den Weg am Montag nicht mit antreten.

Nach SPORT BILD-Informationen wird neben dem dritten Torwart Joel Birlehm (27/Hannover) auch der dritte Kreisläufer Tim Zechel (28/Magdeburg) zu Hause bleiben. Am Abend soll es der Mannschaft im Hotel mitgeteilt worden sein.

Der WM-Kader in der Übersicht

Handball-WM: Gíslason streicht Birlehm & Zechel!

Alfred Gíslason nach der WM-Generalprobe vor 12.379 Zuschauern in Hamburg: „Wir bereden das. Ich gehe aber davon aus, dass wir mit 17 Spielern fahren. Zwei Torhüter und 15 Feldspieler.“

Der Magdeburger Kreisläufer Tim Zechel kam nur im ersten Spiel gegen Brasilien am Donnerstag in Flensburg (32:25) zu Einsatz. Er fährt nicht mit zum Turnier

Der Magdeburger Kreisläufer Tim Zechel kam nur im ersten Spiel gegen Brasilien am Donnerstag in Flensburg (32:25) zu Einsatz. Er fährt nicht mit zum Turnier

Foto: WITTERS

Der Bundestrainer hat mit seinem Staff schnell entschieden. Tim Zechel, der als einziger Feldspieler gegen Brasilien nicht eingesetzt wurde, fährt am Montag nach Magdeburg zurück.

Ausgerechnet Kreisläufer Zechel, der Ende Dezember erst im Urlaub (Kreuzfahrt mit AIDA) vom Bundestrainer für den verletzten Jannik Kohlbacher (29/Ellenbogen-OP) nachnominiert wurde.

Der 17-köpfige Kader wird am Montag (13.1.) nach dem Mittagessen mit dem Bus ins WM-Quartier nach Silkeborg fahren. Am Mittwoch (15.1.) steht dann im 30 Kilometer entfernten Herning das erste WM-Spiel gegen Polen (20.30 Uhr/ARD) an. Weitere Vorrundengegner für die DHB-Auswahl sind die Schweiz (17.1., 20.30 Uhr) und Tschechien (19.1., 18 Uhr).

Teaser-Bild

Foto: Ronny Hartmann, picture alliance / foto2press

Alfred Gíslason nach der mauen Generalprobe: „Wir standen nicht stabil. Das macht mir schon Sorgen. Ich hätte es schon anders erwartet. Wir benötigen eine konstantere Leistung gegen Polen um zu gewinnen.“

Kapitän Johannes Golla (27) : „Der Anspruch an uns muss sein, dass wir es besser machen. Jeder von uns muss darüber nachdenken, was er besser machen kann.“

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