Ein bitteres Urteil.
Für Ruben Amorim (39) läuft es seit Amtsantritt bei Manchester United überhaupt noch nicht, auch der Portugiese schaffte es bislang nicht, den Krisen-Klub auf den richtigen Kurs zu bringen.
Jetzt schlägt er vor dem Liverpool-Kracher (heute 17.30 Uhr, hier im Liveticker) Alarm!
Amorim brutal ehrlich:[–> „Meine Spieler sind nervös und haben Angst auf dem Feld. Damit müssen wir klarkommen.“
Spieler, die Angst auf dem Feld haben? So wird es natürlich schwierig in der hammerharten Premier League.
Amorim weiter:[–> „Wir brauchen Führungsspieler, die den anderen helfen – und ich bin die Person, die am meisten Verantwortung trägt, um die Leistung zu verbessern. Ich kümmere mich darum.“
Klar ist[–>: Amorim konnte bisher im Schnitt erst 1,18 Punkte holen. In der Geschichte von Manchester United gab es erst drei Trainer, die weniger Punkte hatten (Chapman, Murphy und Bamlett). Dabei hatte er vor wenigen Wochen noch ganz gut losgelegt.
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Der Portugiese, der erst Ende November nach erfolgreichen Jahren von Sporting nach England gekommen war, gewann nach einem Unentschieden zum Start zwei Siege.
Schnell wurde er gefeiert, dann folgte die erste Niederlage gegen Arsenal (0:2). Die letzten drei Partien unter Amorim verlor Man United, ohne dabei ein eigenes Tor zu erzielen.
Zuletzt hatte der Neu-Coach bereits zugegeben:[–> „Es ist ein wirklich schwieriger Moment, einer der schwierigsten Momente in der Geschichte von Manchester United. Es ist ein bisschen peinlich, Teammanager von Manchester United zu sein und viele Spiele zu verlieren.“
Im Winter könnten jetzt Verstärkungen dabei helfen, das Erfolgssystem Amorims von Sporting auch bei den Red Devils auf den richtigen Weg zu bringen.
Deshalb soll Amorim den United-Bossen mitgeteilt haben, dass er nicht mehr bis Sommer warten könne, er brauche dringend Verstärkung. Gerüchte gibt es viele, einen Transfer bisher nicht. Erstmal muss Amorim also mit dem Personal arbeiten, was er hat …
Sicher ist in jedem Fall: Angst hilft in der Krise keinem.

