Bloß ein wildes Gerücht, oder steckt doch mehr dahinter?
Die spanische Zeitung „El Nacional“ bringt Tottenham-Star Heung-min Son (32) mit dem FC Barcelona in Verbindung. Mehr noch: Der Südkoreaner soll sich sogar selbst bei den „Katalanen“ angeboten haben.
Sons Vertrag bei Tottenham läuft im Sommer aus. In der Vergangenheit wurde berichtet, dass sich die „Spurs“ um eine Vertragsverlängerung bemühen sollen. Da bislang allerdings noch keine Fortschritte erzielt wurden, soll sich Son jetzt nach Alternativen umsehen. Dem Vernehmen nach soll Barcelona bei Son hoch im Kurs stehen.
Ob Barcelona auf das angebliche Angebot Sons allerdings eingeht, ist fraglich.
Das Team von Trainer Hansi Flick ist offensiv hochkarätig besetzt. Mit Stars wie Raphinha (27), Ansu Fati (22), Ferran Torres (24) und Lamine Yamal (17) sind die Katalanen auf den Außenbahnen bereits stark aufgestellt.
Richtigen Bedarf hat Barcelona dort also nicht. Ob sie dann ausgerechnet den bereits 32 Jahre alten Linksaußen Son als große Verstärkung sehen?
Heung-min Son (32) steht seit 2015 bei Tottenham unter Vertrag
Laut der katalanischen Zeitung soll Son jedoch ein Spieler sein, der perfekt zum Spielstil von Flick passen würde. Dieser soll ein großer Fan des Südkoreaners sein. Besonders seine Schnelligkeit und die außergewöhnlichen Fähigkeiten in Eins-gegen-Eins-Situationen soll Flick schätzen.
Außerdem könnte auch gerade die Erfahrung von Son ein Faktor sein. Der Ex-HSV-Spieler konnte sowohl in der höchsten Spielklasse Englands als auch auf internationaler Ebene schon viele Erfahrungen sammeln.
Die „Katalanen“ haben mit einem Durchschnittsalter von 23,7 das jüngste Team in der spanischen Liga. Zum Vergleich: Bei Real Madrid sind die Spieler im Durchschnitt 26,5 Jahre alt, bei Atlético Madrid beträgt das Durchschnittsalter sogar 28,3 Jahre.
Auf der anderen Seite hätte eine Son-Verpflichtung auch wirtschaftliche Vorteile. Der Südkoreaner könnte bei einem Wechsel die Präsenz von Barcelona in Asien noch einmal deutlich erhöhen. Dies würde sich beispielsweise in Sponsoring-Einnahmen und Trikotverkäufen niederschlagen.

