Heftiger Sturz überschattet Sprint-Finale in Chalon-sur-Saône
Quelle: Eurosport
“Mein Sohn und meine Frau sind da und das gab mir extra Motivation”, sagte Merlier: “Ich wollte für sie gewinnen. Das ist etwas Besonderes für mich.”
Auf den zweiten Platz kam Olav Kooij (Décathlon/Niederlande) vor Japser Philipsen (Alpecin/Belgien). Max Kanter (XDS) wurde als bester Deutscher Siebter. Pascal Ackermann wurde 15. und damit letzter Fahrer der Gruppe, die dem Sturz entronnen war.
Auch Mads Pedersen (Dänemark/Lidl) bleibt im Grünen Trikot durch Platz neun im Ziel und Rang zwei am Zwischensprint – wo er grenzwertig zu Werk ging.
Stars kämpfen im Zwischensprint um Punkte – Aufregung um Pedersen
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Tour: Sturz lässt Ackermann zittern
Den Sturz bei Höchstgeschwindigkeit löste der Kolumbianer Fernando Gaviria (Caja Rural) aus, er konnte das Ziel später zwar auf dem Rad erreichen, wirkte dabei aber merklich gezeichnet und musste im Anschluss sein Tour-Aus verkraften.
Zu den vielen weiteren Sturzopfern gehörten u.a. Dorian Godon (Netcompany) und Jenno Berckmoes (Lotto).
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Fernando Gaviria nach seinem Sturz auf der 12. Etappe der Tour de France 2026
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“Der Sturz war direkt neben mir. Ich zittere jetzt noch, weil ich gerade noch so durchgekommen bin”, sagte Ackermann am “ARD”-Mikrofon: “Ich war vorher schon zweimal ganz knapp an der Bande und musste bremsen. Für mich war das Rennen eigentlich schon einen Kilometer vor dem Ziel vorbei.”
Tour: Bauhaus mit bitterer Bilanz
Phil Bauhaus durfte für sein Bahrain-Team diesmal nicht als Sprinter ins Finale gehen, sondern leistete Arbeit für die Teamkollegen. Danach fand er klare Worte zu seiner Situation.
“Vielleicht war das die letzte Tour-Sprintetappe in meinem Leben. Ich habe in den letzten zwei Jahren nichts gewonnen. Diese Tour war für mich sehr enttäuschend”, sagte er nach dem Massensprint der 12. Etappe: “Aus vier Sprints war ich einmal in den Top Ten, die anderen Male weit weg davon. Das sind keine Ergebnisse, bei denen man sagen kann: An mir kommt man nächstes Jahr nicht vorbei.”
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Schonungslose Analyse: Bauhaus über seinen “vielleicht letzten Tour-Sprint”
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Tour: Ausreißer ohne Fortune – Lipowitz ohne Zielwasser
Auf den 179,1 Kilometern von der F1-Rennstrecke in Magny-Cours versuchte zuerst ein Ausreißer-Quartett sein Glück – doch es hatte gegen das wachsame Feld keine Chance. Ähnlich erging es allen Angreifern, die an den Anstiegen im Etappenfinale ihr Glück versuchten – darunter Italiens Ex-Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna (Netcompany) und Georg Steinhauser (EF).
Der deutsche Hoffnungsträger Lipowitz erlaubte sich heute unterwegs ein Späßchen. Der 25-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team zielte mit einer Trinkflasche auf eine am Straßenrand aufgestellte Zielscheibe – und verfehlte: “Das ist der Grund, warum ich mit Biathlon aufgehört habe”, scherzte der frühere Biathlet in Richtung des TV-Motorrads.
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“Darum hab’ ich mit Biathlon aufgehört”: Lipowitz zeigt Wurfkünste
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Am Freitag wartet auf der 13. Etappe ein spannendes Teilstück nach Belfort auf die Fahrer – dabei wird im Finale der schwere Ballon d’Alsace im Elsass gefahren und das dürfte kletterstarken Ausreißern gute Chancen geben. Am Wochenende warten dann die nächsten beiden Bergankünfte auf die Stars.
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(mit SID)
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Tour-Vorschau, 13. Etappe: Kletterpartie im Elsass lockt Ausreißer
Quelle: Eurosport
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Tour-Berge: Der Anstieg zum Ballon d’Alsace in den Vogesen
Quelle: Eurosport

