Kunden sollen wechseln
Commerzbank tauscht Kreditkarten aus
10.07.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Bekamen Kunden der Commerzbank zuletzt standardmäßig eine Mastercard, sollen sie nun zu Visa wechseln. Was das für die Bankkunden bedeutet.
Visa statt Mastercard: Die Commerzbank fordert derzeit zahlreiche Privatkunden zum Austausch ihrer Kreditkarten auf. Das berichtet das “Handelsblatt” unter Verweis auf ein Kundenschreiben der Bank. In diesem bitte die Commerzbank die Kunden um deren Zustimmung zum Wechsel auf eine Visa-classic-Karte.
“Wir ändern unser Angebot und stellen künftig Ihre Mastercard Classic ein”, schreibt die Bank. Ohne Einwilligung könne eine Kündigung “spätestens zum Ablaufdatum ihrer Karte nicht ausgeschlossen werden”. Die Commerzbank hatte im Februar 2025 eine strategische Zusammenarbeit mit Visa vereinbart. Kunden, die bislang standardmäßig eine Mastercard erhielten, sollen nun schrittweise vom Wechsel auf eine Visa-Karte überzeugt werden.
Kunden, die weiterhin eine Mastercard-Kreditkarte haben möchten, können in ein Premium-Konto wechseln. Dieses kostet 12,90 Euro im Monat – im digitalen Girokonto sind die monatlichen Gebühren mit 4,90 Euro indes deutlich niedriger.
Unterschiede zwischen Visa und Mastercard gering
Für Kunden spielt die Wahl des Kreditkartenanbieters nur eine geringe Rolle. Entscheidend ist vielmehr, von welcher Bank sie diese beziehen. Schließlich entscheidet die Bank über anfallende Gebühren, Zusatzleistungen und Verfügungsrahmen. Auch die Akzeptanz von Visa und Mastercard ist nahezu gleich: Beide Anbieter werden in über 200 Ländern akzeptiert und zählen zu den global am weitesten verbreiteten Zahlungsmitteln.
Lediglich regional gibt es leichte Unterschiede bei der Akzeptanz: Während Visa vor allem in den USA über eine etwas höhere Akzeptanz verfügt, ist Mastercard in Teilen Europas, Südamerikas und Asiens stärker vertreten.

