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Ein lockerer Spruch von Jürgen Klopp sorgt für Gesprächsstoff! Beim Experten-Talk von MagentaTV diskutierte der frühere Liverpool-Coach gemeinsam mit Thomas Müller über die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft für das WM-Gruppenspiel gegen Curaçao. Dabei erlaubte sich Klopp einen humorvollen Seitenhieb in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch“, sagte der 58-Jährige mit einem Grinsen. Besonders das nachgeschobene „noch“ ließ aufhorchen, denn Klopp wiederholte die vier Buchstaben direkt noch einmal.

BILD fragte auf der Pressekonferenz vor dem Curacao-Spiel den Bundestrainer: Was sagen Sie zur Klopp-Aussage „noch“?

Nagelsmann antwortete knapp: „Es wundert mich, dass die Nachfrage von euch kommt.“

BILD-Reporter Niedderer entgegnet: „Dafür sind wir da.“

Daraufhin fragte Nagelsmann zurück: „Was sagt ihr denn dazu?“

Niedderer: „Ein bisschen pieksig.“

Nagelsmann beendete das Thema mit den Worten: „Gut. Dann. Nächste Frage“

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38)

Foto: Christian Charisius/dpa

Dass Julian Nagelsmann auf die Klopp-Frage nicht näher eingehen wollte, dürfte kein Zufall gewesen sein. Zwar läuft sein Vertrag als Bundestrainer noch bis 2028, dennoch wird MagentaTV-Experte Jürgen Klopp seit Monaten immer wieder als möglicher Nachfolger oder gar als „Schatten-Bundestrainer“ gehandelt.

Das Thema ließ den DFB-Coach auch auf der Pressekonferenz vor dem Curaçao-Spiel nicht los. Nachdem bereits zuvor eine entsprechende Frage gestellt worden war, hakte ein Reporter der englischen Zeitung „The Sun“ noch einmal nach. Offenbar hatte er den vorherigen Wortwechsel auf Deutsch nicht vollständig verfolgen können.

Nagelsmann reagierte zunächst mit einem Schmunzeln: „Seid ihr der gleiche Verlag oder wie?“ Anschließend machte er deutlich, dass er die Diskussion nicht weiter befeuern möchte.

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Quelle: Magenta TV

„Ich denke, es ist jetzt nicht der richtige Weg, dass ich über dieses Thema rede. Es ist wichtig, dass jeder die Situation selbst bewertet. Ich habe meine Meinung, aber die werde ich Ihnen nicht sagen“, erklärte der Bundestrainer. Gleichzeitig lobte er die beiden TV-Experten: „Thomas und Jürgen sind coole Jungs. Sie haben viel Erfolg im Fußball. Sie können alle sprechen, worüber sie wollen.“

Für ihn selbst liege der Fokus ausschließlich auf der Nationalmannschaft: „Ich konzentriere mich auf mein Team, auf mein Werk. Wir versuchen, morgen ein Spiel zu gewinnen. Wir versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. So ist es halt. Wir müssen auch mit solchem Zeug umgehen.“

Klar ist: Solange Klopp als TV-Experte regelmäßig die Leistungen der DFB-Elf analysiert und seine Aussagen für Schlagzeilen sorgen, dürfte die Debatte um den vermeintlichen „Schatten-Bundestrainer“ die Nationalmannschaft auch während dieser Weltmeisterschaft weiter begleiten.

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