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Die Elfenbeinküste schlägt Frankreich mit 2:1 – und dreht die Partie nach Rückstand. Ein echter Achtungserfolg gegen einen der WM-Mitfavoriten. Und eine klare Warnung an Deutschland: Dieser Gegner kann selbst Titelfavoriten bezwingen.

Zunächst schien in Nantes alles nach einem französischen Heimsieg auszusehen. In der 45. Minute tankte sich Man-City-Star Rayan Cherki an der Strafraumkante durch und schlenzte den Ball unhaltbar ins lange Eck. Keeper Yahia Fofana war chancenlos – 0:1 aus Sicht der Ivorer.

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Kurz nach Wiederanpfiff kombinierten sich die Westafrikaner sehenswert durch: Wahi legte für Nicolas Pépé ab, der sofort Guéla Doué in Szene setzte. Der Bruder von Frankreichs Désiré Doué blieb eiskalt und schob zum 1:1 ins linke Eck ein (53.).

Guéla Doué (23) jubelt über den zwischenzeitlichen Ausgleich

Foto: Franck Fife/AFP/dpa

In der Schlussphase folgte dann der nächste Nadelstich. Wieder war Doué beteiligt – diesmal als Vorlagengeber. Von der rechten Seite brachte er den Ball scharf ins Zentrum, wo Amad (84.) direkt mit rechts abzog und zum 2:1-Endstand traf. Die Sensation war perfekt.

Frankreich blamiert sich

Für die DFB-Elf heißt das: In Gruppe E wartet am 20. Juni (22 Uhr) ein Gegner, der selbst Frankreich bezwingen kann. Zuvor steht am 14. Juni (19.00 Uhr) das Auftaktspiel gegen Curaçao an. Erst Pflichtaufgabe erledigen – dann kommt die Elfenbeinküste.

Während die deutsche Nationalmannschaft am Samstag (20.45 Uhr) gegen WM-Gastgeber USA zur Generalprobe antritt, hat die Elfenbeinküste ihre letzte Standortbestimmung bereits hinter sich. Zum WM-Auftakt geht es für die Ivorer am 15. Juni (1 Uhr) gegen Ecuador.

Frankreich wiederum hat die Generalprobe noch vor sich: Am Montag (21.10 Uhr) kann sich der Weltmeister von 2018 gegen Nordirland das angeknackste Selbstvertrauen zurückholen.

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