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Die „Three Lions“ starten bald die Mission zum ersten WM-Titel seit 1966. Wenn die englische Nationalmannschaft am 13. Juni ihr Basislager im „The Inn at Meadowbrook“ im beschaulichen Prairie Village bezieht, wartet dort allerdings kein normales Turnierhotel. Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Sun“ verwandelt sich das 54-Zimmer-Boutique-Hotel mit englischem Cottage-Charme in eine regelrechte Hochsicherheitszone. Umgeben von Betonbarrieren, bewaffneten Polizisten und Technologie, die sonst eher aus Kriegsgebieten bekannt ist.

Die Zeitung beschreibt ein dreistufiges Schutzkonzept, das die Fifa und das US-amerikanische Department of Homeland Security gemeinsam mit lokalen Behörden umsetzen. Der äußere Ring besteht aus Betonblöcken und Sichtschutzwänden, die verhindern sollen, dass potenzielle Scharfschützen freie Schussbahn auf das Gebäude haben. Dazu werden bewaffnete Polizisten, Sicherheitsbeamte und private Securitykräfte rund um die Uhr das Gelände patrouillieren. Das Teambus-Shuttle zwischen Hotel und Trainingsgelände im nahegelegenen Swope Soccer Village wird von einem rollenden Sicherheitskorridor begleitet, auch dort wird ein Drohnenschutz eingerichtet.

Mega-Schutz für Englands WM-Stars

Besonders bemerkenswert: Über dem Hotel wird eine No-Fly-Zone eingerichtet. In allen zehn US-Austragungsstädten kommen Anti-Drohnen-Kanonen zum Einsatz. Diese Systeme können feindliche Drohnen per Funk stören oder sogar die Kontrolle über sie übernehmen. In Mexiko und Kanada, wo England in der K.o.-Runde spielen könnte, setzen Militärs auf handgehaltene Störsender sowie stationäre elektronische Kriegsführungssysteme.

Aber wieso dieser ganze Aufwand? Auslöser ist laut „The Sun“ eine Kombination aus mehreren Faktoren: die vergleichsweise hohe Schusswaffenkriminalität im Bundesstaat Kansas sowie potenzielle Terrorgefahren. Familien und Partner der Spieler erhalten wohl spezielle Zugangspässe, um den Sicherheitskorridor passieren zu dürfen.

England muss bei der WM in Gruppe L ran, trifft dort auf Kroatien, Ghana und Panama.

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