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Diese Entscheidung fiel ihm nicht leicht. PSG schlägt Arsenal im Finale der Champions League mit 5:4 nach Elfmeterschießen, verteidigt seinen Titel in der Königsklasse erfolgreich. PSG-Coach Luis Enrique setzte in seiner Startelf auf Kontinuität. Und ließ ihn zunächst auf der Bank: Mittelfeldstar Warren Zaïre-Emery (20).

Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel räumte Enrique ein, dass seine Entscheidung, Zaïre-Emery auf der Bank zu lassen, „sehr unfair“ gewesen sei. Der Spanier sagte: „Ich möchte eines betonen: Ich war heute als Trainer Warren gegenüber sehr unfair.“ Und weiter: „Er hätte es verdient gehabt, in diesem Finale zu spielen. Er hat alles gegeben. Er hat Charakter gezeigt und meine Entscheidung akzeptiert.“

Warren Zaïre-Emery im Zweikampf mit Arsenals Martin Zubimendi

Foto: WITTERS

Zaïre-Emery kam erst in der Verlängerung (95.) für Fabian Ruiz auf den Platz. Enrique betonte: „Er hat in den wenigen Minuten, die er hatte, gezeigt, dass er ein echter Profi und ein ganz besonderer Mensch ist.“ Neben dem spanischen Nationalspieler setzte der PSG-Coach beim Finale gegen Arsenal auf Vitinha und João Neves. Zaïre-Emery kommt aus der PSG-Jugend, bestritt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 54 Spiele.

Warren Zaïre-Emery vor erster WM

Für Warren Zaïre-Emery geht es jetzt zur französischen Nationalmannschaft zurück. Er bereitet sich mit dem Team auf seine erste Weltmeisterschaft vor. Mit fünf Siegen und einem Remis hatte Frankreich das WM-Ticket für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko im Vorfeld locker klargemacht.

Der Vizeweltmeister von 2022 will in diesem Jahr erneut um den Titel mitspielen. Im ersten Turnierspiel trifft die „Équipe Tricolore“ am 15. Juni auf den Senegal. Danach stehen Spiele gegen den Irak und Norwegen an. Im Kader von Didier Deschamps (57) stehen unter anderem die Superstars Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Bayern-Star Michael Olise. Auch Münchens Innenverteidiger Dayot Upamecano steht im französischen WM-Kader.

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